Verfasst von isabellimsprachzentrum am 11. November 2009
„Ich gehe mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. Mein Licht ist schön, könnt ihr es seh’n? Rabimmel, Rabammel, Rabumm…“
Dieses Lied kann man in diesen Tagen oft hören – auf den Laternenumzügen der Kinder. In den Kindergärten, in den Schulen und in den Familien sind in den letzten Tagen viele schöne Laternen gebastelt worden. Und wenn es dunkel ist, treffen sich die Kinder und ihre Eltern in den Städten und Dörfern, um gemeinsam die Straßen entlang zu gehen. Der 11. November ist nämlich Martinstag – da gibt es den Martinsumzug, zu Ehren des Heiligen Martin. Ihm begegnet man auch auf vielen Wappen, auf Kirchenfenstern und Bildern. Er ist leicht zu erkennen: Martin sitzt auf einem Pferd und zerteilt mit seinem Schwert einen Mantel – seinen eigenen Mantel, um die Hälfte davon einem Armen zu geben. Er ist der Schutzheilige der Armen, aber auch der Reiter, der Soldaten, der Gastwirte und sogar der Trinker! Wenn du dich für die Geschichte des Heiligen Martin (Martin von Tours) interessierst, solltest du in der Wikipedia nachlesen – oder, wenn du schon gut Deutsch verstehst und deinen Wortschatz erweitern möchtest, findest du hier viele weitere Informationen: Martin von Tours – Geschichte. Eine Kurzfassung: Martin war ein römischer Soldat, der viele gute Taten vollbrachte und deshalb Bischof werden sollte. Da er aber sehr bescheiden war, wollte er das nicht und versteckte sich in einer Scheune. Aber die Gänse, die dort waren, schnatterten ganz laut (wie Gänse das eben tun) und verrieten somit sein Versteck. In vielen Familien kommt deshalb im November eine Martinsgans auf den Tisch, wir lassen uns den Braten schmecken! Guten Appetit!
„Ich gehe mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. Mein Licht ist aus, wir geh’n nach Haus’, Rabimmel, Rabammel, Rabumm…“
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 10. November 2009
Eine kleine Aufgabe für alle Rechtschreib – Fans: Welcher Fehler ist auf dem Schild? (Und warum ist das ein Fehler?)

Schild an einer Baustelle
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Verfasst von deutschlich am 9. November 2009

Domino-Mauer
Der 9. November 2009 ist für Deutschland ein Jubiläums-Tag. Überall finden Feiern, Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Würdigungen zum 20. Jahrestag des Mauerfalls statt. Die sicherlich größte Feier gibt es (natürlich) in Berlin. Dort hat man entlang des ehemaligen Verlaufes der Mauer (der Grenze zwischen der DDR und Westberlin) riesige Dominosteine aufgebaut. Diese sind bunt bemalt, jeder Stein (aus Styropor) ist anders. 1,5 Kilometer, vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor und weiter bis zum Reichstag stehen in einer Reihe über 1000 solcher Steine, es ist ein richtiges Kunstwerk, dass die Mauer symbolisiert. Und im Moment kann man auch nicht von Ost nach West oder West nach Ost laufen, da alles abgesperrt ist. Am Abend gibt es ein großes Fest der Freiheit, die Politiker werden Reden halten, es gibt Musik auf mehreren Bühnen , die Dominosteine werden fallen, ein Feuerwerk… kurzum: ein riesiges Spektakel! Und viele, viele, viele, viele Gäste werden erwartet. Die beste Sicht hat man sicherlich zu Hause auf dem Fernsehbildschirm, die Fernsehsender der ganzen Welt sind vor Ort und übertragen die Veranstaltungen.

entlang der ehemaligen Grenze
Übrigens: Die Bahn hat ein „Mauerfall-Spezial“! Der Preis für ein Ticket: 20 Euro, durch ganz Deutschland! Diese Tickets kann man nur am 9.11.2009, von 18.57 Uhr bis 3.00 Uhr buchen oder kaufen. (Konditionen lesen!)
Hier gibt es weitere Artikel zum Thema:
einen Text über die Geschichte der Berliner Mauer von einem polnischen Sprachschüler
Bericht über den Besuch des Grenzlandmuseums Eichsfeld
DDR-Quiz (Link-Tipp)
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Verfasst von deutschlich am 7. November 2009
Was weißt du über die Deutsche Demokratische Republik? Und die zweite Frage: Verstehst du die Deutsche Sprache? Dann teste doch mal dein Wissen! In der „Sueddeutschen Zeitung“ (Online-Ausgabe) gibt es ein Quiz mit 5 Fragen. Die muss man alle richtig beantworten, sonst geht es nicht weiter und man muss von vorne beginnen. Versuch es einmal! Du wirst über den Wortschatz staunen! Weißt du zum Beispiel, was das war: Kombinat, Werktätiger, Haushaltstag, staatliche Organe, Betriebsgewerkschaftsleitung, Produktionsgenossenschaft…. Viel Glück!
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Verfasst von deutschlich am 6. November 2009
Wissenschaftler der Universität Würzburg haben herausgefunden, dass schon Neugeborene eindeutig in ihrer Muttersprache schreien. Man könne an der Sprachmelodie erkennen, welche Nationalität ihre Eltern haben. Das schreibt die Suedeutsche Zeitung in dem Artikel „Sprachunterricht im Mutterbauch“. Lest selbst!
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 5. November 2009
Interessiert du dich für Grammatik? Die meisten Menschen interessieren sich nicht dafür. Sie beschweren sich dann darüber, dass immer alles grammatisch erklärt wird. Deutsch lernen kann man natürlich auch ohne Grammatik, das ist klar. Ich erinnere mich, dass ich mich in der Schule lieber erholen wollte, als mich um gute Noten zu bemühen. Ich habe mich nicht besonders angestrengt, sondern mich um andere Dinge gekümmert. Aber jetzt bemühe ich mich, anderen Leuten die deutsche Grammatik zu erklären. Ist das nicht komisch? Doch wundere dich nicht darüber, vielen Menschen geht es so. Falls du dich für das Thema „Reflexive Verben“ interessierst, kannst du die Konjugation, die Satzbildung und auch die erforderlichen Präpositionen üben, wenn du weiterliest. Darüber würde ich mich sehr freuen!
Damit du dich erinnerst, eine kleine Hilfe: ich – mich; du – dich; er/sie/es – sich; wir – uns; ihr – euch; sie – sich)
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 4. November 2009
„Das Schicksal jedes Volkes und jeder Zeit hängt von den Menschen unter 25 Jahren ab.“
Na, ihr Menschen unter 25: Wer hat das gesagt?
Hier ein paar Tipps: Er lebt nicht mehr. Er war sehr bekannt. Er ist auch noch sehr bekannt, überall auf der Welt. Er ist in einer Stadt geboren, deren Universität jetzt seinen Namen trägt. Die meiste Zeit seines Lebens hat er in einer anderen, kleinen Stadt, gelebt. Diese Stadt ist aber sehr bekannt und wird von sehr vielen Touristen besucht. Diese Touristen interessieren sich für Theater, Literatur, Musik und Architektur. Das Haus, in dem er wohnte, ist heute Nationalmuseum.

Wer wohnte hier?
Und für Deutschland-Kenner noch ein paar Fragen: Wie heißt die Stadt, in der er geboren wurde? Wie heißt die Stadt, in der er gestorben ist? Wann hat er gelebt? Wie alt ist er geworden? Was steht in diesem Haus auf dem Fußboden, wenn man zur Tür hineingeht? War er verheiratet? Was war er von Beruf? Warum ist er so berühmt?
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 3. November 2009

Am Straßenrand auf einem Feld
Mitten in Deutschland. November. Am Straßenrand auf einem Feld ein langer, großer Haufen. Was ist das?
Das ist Zucker! Besser gesagt, das wird Zucker! Im Moment sind es noch Zuckerrüben, die am Feldrand gelagert werden. Aber bald kommen sie in die Zuckerfabriken und dann auf unseren Tisch! November – Zeit für Süßes!
Hier ein paar Fakten: In Europa kann man kein Zuckerrohr anbauen (Klima!). Also macht man aus Zuckerrüben Zucker. Der ist genauso süß wie der Zucker aus Zuckerrohr. Für 1 kg Zucker werden ca. 8 – 9 Rüben benötigt. Also gewinnt man aus einem Hektar Zuckerrüben auf dem Feld ungefähr 10 Tonnen Zucker. Eine Rübe hat einen Zuckergehalt von ungefähr 17 %. Nach etwa 8 Stunden ist in der Zuckerfabrik aus der Rübe der Zucker geworden. Der ist schön weiß, obwohl die Zuckerkristalle eigentlich farblos sind.
Wenn du jetzt mehr über Zucker wissen möchtest, hier gibt es den Link zur Firma Südzucker. Es gibt viele Fragen zum Thema Zuckerrübe mit kurzen, leicht zu verstehenden Antworten.

Zuckerrüben
Zahlenangaben in einem Text: ca.=circa; ungefähr, etwa; soviel…wie; ein Gehalt von…%; mehr als…; pro Hektar; für 1 kg (Kilo, Kilogramm), nach etwa 8 Stunden…
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 2. November 2009
11 Aufgaben für das Hörverstehen (und Sehverstehen): Auf der Internet- Seite der „Süddeutschen“ gibt es eine Videokolumne. Wolf Schneider („der Sprachpapst“) spricht hier regelmäßig (1x pro Monat) zu Themen und Problemen der Deutschen Sprache. Der aktuelle Beitrag heißt: „Die Rache der Kevins“. Kevin ist seit einigen Jahren ein beliebter Vorname in Deutschland. Kennt ihr den Film „Kevin allein zu Haus“? – Seit diesem Film laufen in Deutschland sehr viele Kevins herum. Interessant aber ist, was Lehrer über einen Kevin denken. Oder über eine Chantal. Doch hört selbst, hier ist der Link: Die Rache der Kevins. Und hier gibt einige Fragen:
1. Aus welcher Stadt kamen die zwei Pädagoginnen, die Fragen über Vornamen gestellt haben?
2. Wie viele deutsche Grundschullehrer haben die Liste mit Vornamen bekommen?
3. Was sollten die Lehrer ankreuzen? (2 Fakten)
4. Was ist ein unglaubliches Vorurteil?
5. Welche Namen führen die „Negativliste“ an?
6. Welche Namen lösen positive Erwartungen aus?
7. Kann man das rational begründen?
8. Wie lautet ein guter Rat? Und ein weiterer?
9. Welchen zweiten Vornamen hat Axel Springer?
10. Über welchen Namen “stolperte“ Goethe als 8-jähriger?
11. Was sollen sich die Kevins vornehmen?
Wenn das Thema „Namen“ für euch interessant ist, könnt ihr hier mehr lesen: Beliebte Vornamen in Deutschland und Woher kommen die deutschen Familiennamen?
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Verfasst von deutschlich am 30. Oktober 2009
Unsere kleine Reihe „Von A – Z“ ist jetzt komplett. Wir haben versucht, zu jedem Buchstaben des Alphabets ein interessantes Wort zu finden und euch zu erklären. Oft gibt es dazu Arbeitsblätter, Zitate, Gedichte, Fotos, Links und natürlich viele Beispiele. Hier kommt eine Übersicht über unsere Reihe – ihr seht, es sind nicht nur verschiedene Wortarten: Substantive, Verben, Präpositionen, Konjunktionen…, sondern wir wollten auch über typisch Deutsches schreiben, über Redewendungen und natürlich auch über grammatische Besonderheiten.
A wie aller (Zitate; Gedichte)
B wie beten, bieten, bitten
C wie Café (Werbespot; Lied)
D wie Denkzettel (Zungenbrecher)
E wie eigentlich (Lieder; Zitate; Gedichte) … wie es …. wie Eselsbrücke
F wie Feierabend! (Witze; Lied; Sketch; Arbeitsblatt Wünsche)
G wie Gartenzwerg (Link: Hörtexte; Lied) … wie gern
H wie Hundeklo (Link: Hörtext; Redensarten)
I wie irgend (Zitate; Lied)
J wie je…desto (Zitate)
K wie Kirschen (Zitate; Gedichte)
L wie lügen (Zitate; Link-Tipp: Quiz;
M wie Muffensausen
N wie noch
O wie obwohl (Grammatik: Konjunktionen; Übersicht und Übung)
P wie pauken (Lied)
Q wie Qualle (Gedichte; Link-Tipp: wissenschaftlicher Text)
R wie Rhabarber (Rezept; Zungenbrecher)
S wie Schreib mal wieder! (Imperativ: Übersicht; Arbeitsblatt)
T wie trennbare Verben ( Grammatik: Übersicht)
U wie umme (Link-Tipp Text; Hörtext)
V wie vielleicht (Zitate; Gedichte)
W wie woanders (Zitate; Link-Tipp: Lied)
X wie ein x für ein u vormachen (Gedicht; Link-Tipp Zeitschrift)
Y wie Ypsilon ( Suchsel: Wörter mit Y)
Z wie zwar (Zitate)
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