Deut(sch)lich

Deutsch lernen macht Spaß

Archiv für Februar 2009

Ich bin hier!

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 28. Februar 2009

Hausaufgabe:

Schreibe einen kleinen Text: Was ist für dich in Deutschland neu/komisch/ungewöhnlich? Warum bist du hier (und nicht in Berlin oder Hamburg)? Was sind deine Motive, Deutsch zu lernen? Wie ist der Unterricht für dich? Was ist dein schönstes Wort?

Sanny aus Polen schreibt: Für mich sind in Deutschland die Leute mit Rad komisch, weil sie so schnell auf allen Wegen fahren, also immer,wenn ich das sehe, habe ich Angst. Neu für mich ist auch das Rathaus und die schöne Stadt mit historischen Sehenswürdigkeiten.Diese Stadt ist klein und alt, aber das ist für mich wundervoll und gefällt mir sehr. Ich mag große Städte nicht, also bin ich verliebt in Göttingen. Die Leute hier sind wirklich nett, freundlich und hilfsbereit. Ich bin hier, weil das eine Studentenstadt mit guten Schulen ist. Ich will Deutsch lernen und dann meinen Sprachkurs weitermachen, weil ich hier studieren und auch Arbeit finden möchte. Dass ich hier bin, ist für mich sehr gut, weil ich mit anderen Leuten Kontakt habe. Ich muss immer sprechen, fragen und antworten, also ich finde, dass das die besten Lehrer sind. Für mich sind die Wörter ganz einfach, aber manchmal, wenn ich mit meinen Freunden spreche, ist die Grammatik für mich ein bisschen schwierig. Meine schönsten Wörter sind „Danke schön“ und „Boah“.

Maynor aus Guatemala schreibt: Das Neue in Deutschland sind für mich die Menschen und die Kultur. ich finde eigentlich nichts komisch. Ich bin in Göttingen, weil meine Freundin in Northeim wohnt. Ich habe sie in Guatemala kennengelernt. Wir sind seit einem Jahr und vier Monaten zusammen. Meine Motive zum Deutschlernen sind: Ich möchte eine Ausbildung zum Informatiker machen. Und ich finde, dass Deutsch eine der schönsten Sprachen auf der ganzen Welt ist. Den Unterricht mag ich gern, es gibt gute Erklärungen und viel Grammatik. Man hat viel Spaß. Mein schönstes Wort ist “ Bitte schön“, mein schwierigstes Wort „verirren“.

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Göttingen ist klebrig

Verfasst von juergenimsprachzentrum am 27. Februar 2009

(von Jürgen)

Klebrig meine ich in dem Sinn, dass man gerne hier bleibt, wenn man die Stadt erst einmal kennen gelernt hat. Als ich zum Studium nach Göttingen kam, plante ich nur eine zweijährige Stippvisite. Nach dem Examen wollte ich aber nicht mehr weggehen. Ich hatte die vielen Vorzüge dieser kleinen Großstadt kennen gelernt. Hier verbinden sich Überschaubarkeit und Vielfalt. Es gibt ein ungewöhnlich vielfältiges Kulturangebot. Auch die Freizeitangebote von Sport bis Natur sind riesig. Vom Stadtzentrum aus kann man zu Fuß den Wald und den See erreichen. Dabei ist die Atmosphäre in Göttingen freundlich und familiär. Diese Erfahrung haben auch viele Studenten gemacht, die zu einem Sprachkurs zu Tandem Göttingen gekommen sind und sich danach zu einem Studium an der berühmten Eliteuniversität entschlossen haben. Wer sich für Göttingen interessiert, kann sehr gute Informationen auf der Webseite der Deutschen Welle finden. Dort gibt es mehrere Texte, ein paar Video- und Audio-Interviews über Göttingen, außerdem auch noch mehr Links, zum Beispiel zu deutschlandhoeren.de.

 

Spaziergang im Göttinger Wald

Spaziergang im Göttinger Wald

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Deutsche Sprache – schwere Sprache?

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 27. Februar 2009

Wie schwer ist die deutsche Sprache eigentlich? 100 kg? 30 kg? 20 kg? Oder besser Handgepäckabmessungen, da ich sie ja immer dabei haben sollte, griffbereit sozusagen. Schwer zu verstehen sind auf alle Fälle die Fälle. Und wie man sie benutzt. Benutzen sollte man auch immer mal ein Wörterbuch: Da findet man  leicht – schwer; schwierig – einfach. Nicht einfach ist für Deutschlerner auch die Aussprache. Zum Beispiel bei diesem sinnfreien Satz:

Schwierige Sprachen sprechen schwerhörige Schwerverbrecher schwer verständlich.

Dreimal hintereinander laut aufsagen – und dann die Spucke runterschlucken! Ein aussprachliches Vorbild ist für mich Anke Engelke. Und da gehen wir jetzt mal ran!

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Zum Kurs-Ende: Ab in die Kneipe!

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 26. Februar 2009

Geht ein Sprachkurs zu Ende, müssen wir uns leider von unseren Teilnehmern verabschieden. Gerne gehen wir zusammen in eine Kneipe, um zu essen, zu sprechen und zu lachen. Wir tauschen Erinnerungen, Anekdoten und Adressen aus und natürlich fotografieren wir uns. Heute haben wir uns von Hendrik und Sanni verabschiedet. Ihr habt viel gelernt und wir hoffen, es hat euch gefallen. Wir wünschen euch alles Gute, und – vielleicht sehen wir uns wieder!

Sag zum Abschied: Marmelade!

Sag zum Abschied: Marmelade!

 P.S. an Hendrik: Was bedeutet nochmal: außerdem ?

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Stilblüten, Teil 1

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 26. Februar 2009

Wer Deutsch schreibt und spricht, macht Fehler – das ist normal und kein Problem. Manchmal kommt etwas so überraschendes dabei heraus, dass man lachen muss – nicht, weil es ein Fehler ist, sondern weil es einfach eine lustige Situation ist. Am besten lacht man gemeinsam drüber. Hier ein paar Beispiele aus Hilkos Unterricht:

„Müssen auf das „u“ zwei Umlaute drauf?“ (Frage eines Teilnehmers aus Spanien)

„Ein Igel ist ein Tier mit vielen Stäbchen.“ (Eine Teilnehmerin aus Russland beschreibt einen Igel)

„Welcher Fluss fliegt durch Köln?“ (Ein Turkmene erstellt Fragen für ein Deutschland-Quiz)

Fortsetzung folgt…

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Mülltrennung in Deutschland

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 26. Februar 2009

Manche Ausländer/innen, die nach Deutschland kommen, haben zunächst Probleme, die Mülltrennung zu verstehen. Aber es ist ganz einfach: Wir haben ein Farbsystem eingeführt, das alle Klarheiten beseitigt.

Grüne Tonne

Wer eine Idee hat, was für Müll man in diese „grüne“ Tonne werfen sollte, kann es in einen Kommentar schreiben (diese Mülltonne steht nicht im Sprachzentrum!).

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Schreib eine Genitiv-Geschichte!

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 25. Februar 2009

Janine langweilte sich so sehr. Es war ein Morgen des Montags und sie saß in der Stunde der Mathematik. Sie kniff sich in die Spitze der Finger um wach zu bleiben. Nach dem Unterricht warf sie ihre Aufgaben des Hauses in den Container des Mülls, denn morgen macht sie ihren Abschluss der Schule(Maureen aus den USA)

 

Am letzten Tag der Sonne entschieden wir uns, die Spitze des Zuges zu besteigen. Wir bereiteten uns gut auf den Ausflug des Endes der Woche vor. Mein Mann der Ehe kaufte eine Karte des Landes und ich bereitete das Essen vor: das Brot der Marmelade, die Riegel der Schokolade, die Beeren der Erde und zum Trinken den Saft des Apfels. Obwohl schönes Wetter war, packten wir in den Sack des Ruckes die Schuhe der Hände und die Jacken des Regens. Auf dem Weg des Wanderns ist meine Mutter der Schwieger im Tempo der Schnecke gelaufen und sie sah aus, als ob sie gerade aus dem Bad des Schwitzens herausgekommen wäre. Wegen ihrer Sichtigkeit des Kurzes konnte sie weder die Königin der Bienen noch die Glöckchen des Maiens sehen.  (Ola aus Polen)

 

 

 

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Los geht’s!

Verfasst von deutschlich am 25. Februar 2009

Hallo, ihr da draußen in der Welt!  Hier geht es jetzt los mit Übungen und Aufgaben zum Deutsch Lernen, Berichten und Texten von Sprachkursteilnehmern, Witzen, Fotos, Unterrichtsmethoden, Infos zu Prüfungen …  Ihr dürft gespannt sein, was hier demnächst alles erschein! Und wir sind auch neugierig auf euch! Wir freuen uns auf eure Komentare!

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