Der Deutschkurs der italienischen Schüler im Tandem-Sprachzentrum ist zu Ende. Hier könnt ihr einige Fotos sehen, die die Schüler in Göttingen gemacht haben: Fotosafari .Aber bevor die Schüler und Schülerinnen nach Hause gefahren sind, haben sie uns noch ihre Lieblingswörter aufgeschrieben. Die schönsten neuen Wörter waren: süß, verheiratet, der Widder, die Faust, die Gartengrasmücke, die Heimatstadt, die Freizeitbeschäftigung, die Eigenschaft, pfeifen, der Popel. Die neuen Wörter, die am schwierigsten waren: der Staatsanwalt, besondere Kennzeichen, die Freizeitbeschäftigung, der Zwerg, selbstverständlich, anstrengend, irgendwer, Zahnschmerzen, die Schule, die Sehenswürdigkeit.
Archiv für Juni 2009
Schöne Wörter und schwierige Wörter
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 30. Juni 2009
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Der, die, das …
Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 29. Juni 2009
Für viele Leute, die Deutsch lernen, ist es besonders schwierig, sich die Artikel der Wörter zu merken. Verstanden wird man zwar auch, wenn man manchmal einen falschen Artikel benutzt, aber natürlich versucht man, möglichst wenig Fehler zu machen. Zum Glück gibt es auch ein paar Wörter, bei denen man mehrere Artikel benutzen kann, aber auch dabei muss man aufpassen.
Relativ einfach ist es bei einem Wort wie Cola. Viele Deutsche trinken die Cola, andere das Cola. Beides ist korrekt, die Chance auf einen Treffer also zwei Drittel statt einem Drittel.
In anderen Fällen wird eine Form nur regional benutzt, wie etwa das Email, das man hauptsächlich in Süddeutschland und Österreich schreibt (der Rest der Deutschen schreibt die Email – was man in der Schweiz schreibt, weiß ich leider nicht). Besonders in Österreich isst man auch das Joghurt, während den Deutschen der Joghurt besser schmeckt.
Noch schwieriger ist es, wenn es für ein Wort verschiedene Artikel gibt – diese dann aber für unterschiedliche Bedeutungen stehen. Beim Wort See sind die beiden Bedeutungen immerhin noch verwandt (der See ist ein kleines Gewässer, das von Land umgeben ist, wie zum Beispiel der Kiessee in Göttingen; die See ist ein anderes Wort für Meer). Der Schild aber ist etwas ganz anderes als das Schild. Das eine enthält eine Information, der andere schützt vor etwas. Die (Karriere-)Leiter muss ich erst raufklettern, damit ich irgendwann mal der Leiter bin. Auch die Steuer und das Steuer sollte man nicht verwechseln – zwar kann ich ein Steuer auch bezahlen, aber eine Steuer leider nicht lenken…
Manche Wörter sprechen wir verschieden aus und geben ihnen dann verschiedene Artikel. Das Band (deutsche Aussprache) zum Beispiel hält etwas zusammen, während die Band (englische Aussprache) sich normalerweise nach ein paar Jahren zerstreitet und trennt. Der Band dagegen ist ein Buch. Der Tag (deutsch) ist 24 Stunden lang, das Tag (englisch) ein kleines Anhängsel mit Informationen, das ich im Internet oft verwende (zum Beispiel hat dieser Artikel die Tags Artikel, Cola, See, Email, Leiter, Band, Schild, Bank und Nutella).
Noch andere Wörter haben zwar den gleichen Artikel, aber unterschiedliche Bedeutungen, was man erst im Plural (oder im Kontext) erkennen kann. Ein Beispiel ist die Bank. Die Bänke sind zum Sitzen da, auf Banken kann ich Geld abheben. Die meisten Leute lieben ihre Mütter, aber Muttern sind nur zum Befestigen von Schrauben da.
Schließlich gibt es auch ein paar Wörter, die wir benutzen, ohne ihren Artikel zu kennen. Viele Leute essen gern das Nutella, viele auch die Nutella, manche sogar den Nutella, aber die Firma, die es herstellt, verrät nicht, wie das Original heißt.
Zuletzt die Frage, was Ihr hier gerade lest? Ein Blog oder einen Blog? Keine Angst, auch hier müsst Ihr Euch nicht entscheiden. Das Blog ist zwar die Hauptform, aber der Blog ist eine „zulässige Nebenvariante“ (kann also auch benutzt werden).
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Schon gesehen?!
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 28. Juni 2009
Seit dem 5. Juni 2009 gibt es den Film „Home“ auf der ganzen Welt zu sehen, in allen Medienformaten. Das große Ziel des Films ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen mit der Botschaft: Wir haben Verantwortung für diesen Planeten! Dieser Spielfilm von Yann-Arthus Bertrand besteht aus Luftbildaufnahmen! Ich liebe Foto-und Filmaufnahmen von oben! Eine Perspektive, die uns vieles zeigt, was uns sonst verborgen ist! Die Schönheit unserer Erde zeigt sich aus der Luft – von oben – besonders deutlich. Im Film sehen wir aber auch die ökologischen Probleme besonders klar. Wer Bilder liebt, der wird auch diesen Film lieben – anderthalb Stunden ist er lang! Den Trailer zum Film könnt ihr euch hier auch mit deutschen Untertiteln ansehen.
Das Thema Umwelt/Umweltschutz ist bei DaF-Prüfungen sehr beliebt und auch im Deutsch – Unterricht ist es eines der Themen, zu dem sich alle Teilnehmer äußern möchten. Schreibt uns doch eure Meinung zu diesem Film!
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Modalverben konjugieren
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 25. Juni 2009
Hier kommt eine kleine Übung zur Konjugation der Modalverben für das Sprachniveau A1. Die Sätze sind einfach und kurz, auch das richtige Modalverb steht schon da. Zur Erinnerung: ich muss, du musst, er muss, wir müssen, ihr müsst, sie müssen – ich will, du willst, er will, wir wollen, ihr wollt, sie wollen – ich darf, du darfst, er darf, wir dürfen, ihr dürft, sie dürfen – ich kann, du kannst, er kann, wir können, ihr könnt, sie können … An die Arbeit!
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Die Rose
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 24. Juni 2009
Überall blühen die Rosen: rot, gelb, weiß, rosa, pink, dunkel, hell, groß, klein…. Aber die Rose als Symbol der Liebe verdient interessantere Adjektive als diese – schließlich ist sie die Königin der Blumen! In sehr vielen Gedichten und Liedern wird die Rose beschrieben, und mit der Rose die Natur, das Leben und die Liebe. Ich habe euch ein kleines Gedicht aufgeschrieben, welches nicht so bekannt ist, aber wunderschön. Den Autor des Gedichtes kennt ihr bestimmt: Heinrich Heine. Sein Gedicht heißt: Der Schmetterling ist in die Rose verliebt, nach einem Klick könnt ihr es lesen….
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Warum liegen da Kartoffeln?
Verfasst von deutschlich am 23. Juni 2009
In Potsdam, ganz in der Nähe von Berlin, gibt es einen wunderschönen Park und ein wunderschönes Schloss: Sanssouci. Besonders im Frühsommer blüht und grünt es hier einfach wunderbar! Will man diesen Park und die Vielzahl der verschiedenen Sehenswürdigkeiten besuchen, braucht man eigentlich nur eins: Zeit – viel Zeit! In den verschieden Teilen des Parks kann man sehr schön spazieren gehen oder sich ausruhen, im Schloss selbst ist es am schönsten, wenn man eine Führung mitmacht. Hier kann man wirklich sehr interessante Dinge erfahren! Zum Beispiel über das Grab von Friedrich II. Das ist gleich neben seinem Schloss zu finden, und auf der Grabplatte liegen natürlich immer Blumen. Aber warum liegen da Kartoffeln?
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Mein bester Freund
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 22. Juni 2009
Im Unterricht war unser Thema: Mein bester Freund. Wir hörten das Lied von den Prinzen (Link zum Lied). mit diesen Höraufgaben: 1. Wie heißen die drei besten Freunde? 2. Warum sind das die besten Freunde? 3. Was ist das Problem? Anschließend haben wir selbst einen Reim auf einen besten Freund gesucht. (Sprachkurs Niveau A1) Hier sind die Ergebnisse:
Mein bester Freund – das ist nicht irgendwer – mein bester Freund, der liebt mein Lama – mein bester Freund- das ist nicht irgendwer – mein bester Freund ist Barack Obama. (Andras & Cristiano)
Mein bester Freund – das ist nicht irgendwer – mein bester Freund isst immer viel Zitrone – mein bester Freund, das ist nicht irgendwer – mein bester Freund , er heißt Flavione. (Edoardo & Sara)
Mein bester Freund – das ist nicht irgendwer – mein bester Freund isst kein Bonbon- Mein bester Freund, das ist nicht irgendwer – mein bester Freund ist Homer Simpson. (Diletta & Mozes)
Mein bester Freund – das ist nicht irgendwer – mein bester Freund wohnt nicht in meinem Haus – Mein bester Freund, das ist nicht irgendwer – mein bester Freund ist Mickey Mouse.
Mein bester Freund – das ist nicht irgendwer – mein bester Freund hat sehr viel Speck. – Mein bester Freund, das ist nicht irgendwer – mein bester Freund das ist der Shreck. (Jessica & Sara)
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Was macht eigentlich … Cedric?
Verfasst von juergenimsprachzentrum am 21. Juni 2009
Cédric kam 2006 der Liebe wegen nach Göttingen und lernte bei TANDEM Göttingen Deutsch. Der Finanzmanager einer großen französischen Firma hatte seinen Job für eine zweijährige Weltreise gekündigt und auf dieser Reise eine Göttingerin kennen gelernt. Mittlerweile sind die beiden verheiratet und haben ein Baby. Auch beruflich haben sie neu Fuß gefasst. Sie haben sich selbstständig gemacht und bieten einen exquisiten Party Service mit bretonischen Spezialitäten an. Das Besondere ist, dass sie die Party zum „Event“ machen ( wie man so schön auf „neudeutsch“ sagt.) Sie kommen mit allen Zutaten, Kochplatten, Geschirr, Gläsern und Wein und kochen vor den Augen der Gäste. Um ihren Service bekannt zu machen, haben sie einen Stand auf dem Göttingen Wochenmarkt, wo sie die besten Crêpe verkaufen, die ich je gegessen habe. Schon wegen dieser Crêpe lohnt es sich in Göttingen einen Sprachkurs zu machen.Wer sich außerdem für die Speisekarte interessiert, sollte die Webseite: http://www.lassiette-gourmande.de besuchen.
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Treffpunkt: Gänseliesel
Verfasst von deutschlich am 20. Juni 2009
Ein beliebter Treffpunkt in Göttingen ist der Gänseliesel – Brunnen. Dort ist immer was los: Die Leute sitzen am Brunnenrand und ruhen sich aus oder warten auf jemanden. Dabei kann man wunderbar die anderen beobachten! Zur Zeit kommen auch viele „frischgebackene“ Doktoren zum Gänseliesel, mit schwarzem Hut, Blumenstrauß, Sekt und Freunden. Und was machen sie dann? Alle, die schon mal in Göttingen waren, wissen es!
Auch wir treffen uns dort: zum Stadtspiel, zur Nacht der Kultur, zum Stadtbummel…..
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Kurstagebuch
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 19. Juni 2009
Seit Sonntag lernen bei uns im Sprachzentrum 10 italienische Schüler Deutsch. (Hier ist der Link zu ihrer Schule) Sie haben vormittags Unterricht (obwohl sie eigentlich Ferien haben!) und nachmittags ein interessantes Freizeitprogramm. Sie möchten ihr Deutsch verbessern, viel sprechen und gut verstehen. Außerdem möchten sie das deutsche Leben und die deutsche Kultur kennenlernen. Jeden Tag schreibt ein anderer Schüler Tagebuch. Diese Woche waren das: Tommaso, Sara, Federico und Diletta. Doch lassen wir die Schüler selbst zu Wort kommen:
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