Archiv für Juli 2009
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 30. Juli 2009

Der Butt
Überall in Göttingen gibt es Skulpturen, Kunstwerke, Denkmale, Brunnen und Gedenktafeln. Und dazu gibt es jede Menge Geschichten und Geschichtchen. Nicht immer erfährt man allerdings sofort, was es sein soll – und was es damit auf sich hat. (Was es bedeutet und warum es gerade an dieser Stelle ist.)
Auf dieser informativen Website findet ihr viele Informationen zu Göttinger Brunnen, Denkmalen und zur Kunst in der Stadt. Ich glaube, je mehr man über etwas weiß, desto besser gefällt es einem. Welches Kunstwerk gefällt dir am besten?
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Verfasst von deutschlich am 29. Juli 2009
Gibt es auf diese Frage eine Antwort? Oder hat jeder eine andere Antwort? Wie lernt man denn am besten eine Fremdsprache? Gibt es Unterschiede, ob ich Deutsch, Französisch, Russisch, Chinesisch oder Arabisch lerne? Lernst du lieber die Grammatik und Strukturen einer Sprache oder „plapperst“ du einfach drauf los? Lesen? Hören? Schreiben? Verstehen? Sprechen? Auswendig lernen? Wie viele Wörter brauchst du?
Hast du Tipps für uns?
Schreibt uns doch eure Erfahrungen, Geheim-Tipps, Hinweise, Ratschläge, Schwierigkeiten, Leichtigkeiten, Erfolge, Misserfolge, Eselsbrücken, Motivationen ….!
Für alle, die dafür eine Inspiration brauchen, gibt es hier ein paar Zitate Lernen.
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 28. Juli 2009
In Kreuzworträtseln (crosswords; los crucigramas) finden wir die Aufgaben waagerecht und senkrecht geordnet. Waagerecht bedeutet horizontal, das heißt von links nach rechts, in einer Zeile. (Kann auch von rechts nach links sein, dann wird das aber extra gesagt/geschrieben.) Eine Horizontale ist parallel zum Horizont. Das Wort waagerecht ist zusammengesetzt aus: die Waage + recht (im Sinne von richtig) Etwas, dass an mit einer Wasserwaage ausgerichtet wurde, ist waagerecht. Mit einem Senkblei (Lot) dagegen wird die Vertikale ermittelt, das ist dann die Senkrechte. Senkrecht bedeutet also von oben nach unten (auch umgekehrt), in einer Spalte.
Hier findet ihr ein Suchsel, in dem 25 Wörter waagerecht und senkrecht versteckt sind. Falls ihr zufällig mit dem Lehrbuch „Delfin“ arbeitet, die Wörter sind aus der Lektion 7. Schwieriger ist es, wenn ihr die Wörter, die unter dem Suchsel stehen, zuerst einmal zudeckt. Nur zur Kontrolle nachschauen!
Viel Spaß!
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 27. Juli 2009
Diesen Satz sagt man natürlich nicht zu sich selbst, sondern zu anderen. Damit kann man sich verabschieden, wenn die anderen noch sitzen bleiben wollen. Meistens sagt man noch „Gute Nacht!“ Man hört auch oft Sätze wie: „Schlaf schön!“ oder „Träum was Schönes!“ Ist man schon laaaange verheiratet, hört man dieses: „Ich komme auch gleich!“ (Das glaubt man aber besser nicht!) Gibt es einen Unterschied, ob ein Mann oder eine Frau ankündigt: „Ich gehe ins Bett!“ ? Ich glaube, ja – wer wissen möchte, was dieser Satz auch bedeuten kann, der findet hier einen kleinen Text: Ich gehe ins Bett!
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Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 24. Juli 2009

Und so sieht es aus!
Ninas Gruppe hat über Rezepte aus verschiedenen Ländern gesprochen. Dazu gibt es auch einen praktischen Teil. Heute hat zum Beispiel Yu-Fan aus Taiwan einen typischen Nachtisch mitgebracht. Hier ist das Rezept:
Rote Bohnen-Suppe
Ein taiwanisches Rezept von Yu-Fan
- 500 Gramm rote Bohnen für zwei Stunden in Wasser einweichen
- Ein Stück Ingwer in kleine Scheiben schneiden.
- Einen Liter Wasser in einem Topf kochen, dann mit fünf (oder mehr) Löffeln Zucker, den roten Bohnen und dem Ingwer eine Stunde lang kochen
- Die Suppe abkühlen lassen.
- In kleine Schüsseln füllen und jeweils einen Löffel Milch (oder Sahne) dazutun.
- Genießen!

Der Gruppe schmeckt's!
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Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 23. Juli 2009
Nach längerer Pause kommen hier mal wieder zwei Stilblüten aus Hilkos Unterricht. Viel Spaß!
- „Wie geht es deiner Familie?“
„Ganz gut, aber meine Mutter ist ein bisschen erkaltet.“ (eine Schülerin aus Russland)
- Nicht ganz zur Jahreszeit passend, aber trotzdem schön: Ich war mit einer Gruppe auf dem schönen Göttinger Weihnachtsmarkt (übrigens auch eine gute Zeit, um Göttingen zu besuchen!). Dort war eine lebensgroße Krippenszene aufgebaut, mit Jesuskind, Maria und Joseph, Ochse und Esel, Hirten und den drei heiligen Königen. Ich fragte meine Gruppe, ob es so etwas auch in anderen Ländern gibt. Eine Schülerin aus Kasachstan antwortete: „Ja, aber ohne die Könige, nur mit Cowboys“ (gemeint waren die Hirten).
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Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 22. Juli 2009
Das Wort „gern“ benutzen viele Deutschlerner nicht gern, denn dass es einem Spaß macht, etwas zu tun, sagt man in den meisten Sprachen mit einem Modalverb. Im Deutschen ist gern aber kein Modalverb, sondern ein Adverb. Während man in vielen anderen Sprachen ungefähr sagen würde „Ich liebe in Göttingen Urlaub machen“ oder „Ich mag in Göttingen Urlaub machen“, heißt es auf Deutsch korrekt: „Ich mache gern in Göttingen Urlaub.“
Wer das zu seltsam findet, kann komplexere Sätze benutzen. Zum Beispiel „Ich liebe es, in Göttingen Urlaub zu machen.“ Noch komplizierter wird es, wenn man „gern“ in einer anderen Situation vermeiden will. „Du kannst gern mal in Göttingen Urlaub machen“ heißt nämlich „Ich habe nichts dagegen, wenn du mal in Göttingen Urlaub machst.“
Vielleicht ist es mit gern doch einfacher? Ihr könnt es gern einmal versuchen!
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Verfasst von deutschlich am 18. Juli 2009
Nachdem das Wetter in den letzten Tagen etwas unsicher war und man zumindest immer mit einem Regenschauer rechnen musste, war heute endlich ein strahlender Sommertag, wie man ihn sich wünscht. Wir haben das genutzt und den Sommerkursteilnehmern von TANDEM Göttingen zwei Ausflüge angeboten.
Die jüngeren konnten sich auf dem Kiessee mit Ruderbooten sportlich betätigen und ihrem Bewegungsdrang nachgeben.
Den etwas älteren, die von solch eher robusten Aktivitäten nicht so begeistert waren, haben wir eine kunstsinnige Alternative geboten.

Begegnung

Tanz

Im Liegestuhl
Nur ca. 15 km nördlich von Göttingen liegt die kleine Ortschaft Nörten Hardenberg. Im dortigen gräflichen Schlosspark gibt es zur Zeit eine Ausstellung der Künstlerin Christel Lechner. Christel Lechner zeigt Alltagsmenschen, die durch ihre Schlichtheit und Liebenswürdigkeit berühren. Sie sind fernab von Schönheitsidealen und modischem Outfit. Sie sind vertraut und geben einem auch das gute „So bin ich nicht“ Gefühl. Dazu kommt, dass diese Skulpturen im weitläufigen Schlosspark verstreut sind und man manchmal wirklich zweimal hingucken muss, ob da jetzt eine Figur auf der Parkbank sitzt oder doch einer der Besucher, mit dem man vorhin an der Kasse stand.
Schön ist auch,dass dies im wahrsten Sinne des Wortes „Kunst zum Anfassen“ ist. Es macht riesigen Spaß, sich auf den Schoß des Herrn im Liegestuhl zu setzen oder die Dame, die am Rande der Tanzfläche steht, zum Tanzen aufzufordern.
Am Ende waren sich alle einig, dass dies ein gelungener Ausflug war.
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Verfasst von ninaimsprachzentrum am 17. Juli 2009
Heute haben wir in unserer Gruppe über das Thema Tischmanieren gesprochen und die verschiedenen Länder miteinander verglichen. Dabei kamen interessante Ergebnisse heraus.
In Belgien ist Pünktlichkeit sehr wichtig. Nur 10 Minuten darf man zu spät zum Essen kommen, sonst ist man unhöflich. Ganz ähnlich ist es in Polen. In England und Deutschland dürfen es schon 15 Minuten sein, die ein Gast zu spät zu einer Verabredung kommen kann. Dagegen warten die Leute in Mexiko schon mal eineinhalb Stunden auf ihre Freunde. In Ghana schließlich lautet die Devise: Hauptsache man kommt überhaupt!
Noch mehr Details darüber, wann man die Hauptmahlzeit einnimmt, welches Getränk typischerweise zum Essen getrunken wird und wie viel Trinkgeld man geben sollte, findet ihr in unserer Tabelle:

Pünktlichkeit an der Tafel
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 15. Juli 2009
Ola heißt eigentlich Aleksandra und ist Polin. Anfang des Jahres war sie bei uns im Sprachzentrum um ihr Deutsch zu verbessern. Wir hatten sehr viel Spaß und haben viel gelacht. Von Beruf ist Ola Reiseleiterin, und da viele deutsche Touristen nach Polen reisen, kann sie die Sprache oft benutzen. Neulich hat sie uns eine Mail geschickt, in der sie uns einige Erlebnisse beschreibt. Doch lassen wir Ola selbst zu Wort kommen…
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