Archiv für September 2009
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 30. September 2009
Wer bist du? Was machst du? Was möchtest du?
Diese Fragen können unsere Sprachschüler schon auf Deutsch beantworten. Nach „nur“ anderthalb (1 1/2) Wochen Unterricht. Fast alle sind absolute Anfänger. Und alle wollen Medizin studieren! Wir arbeiten mit dem Lehrbuch „Delfin“ und haben heute mit der Lektion 3 angefangen.

Kurs A1
Die kleinen Texte, die sie geschrieben haben, findest du, wenn du weiter liest!
Den Rest des Beitrags lesen »
Veröffentlicht in A1, Schreiben, Teilnehmer | Verschlagwortet mit : Deutsch als Fremdsprache, Sprachkurs, Tandem Göttingen, Unterricht, Übung | Kommentar schreiben »
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 29. September 2009
Erzähl doch nicht solchen Kram! – ? – Meint: du sollst nicht so einen Unsinn/Quatsch reden, so dummes Zeug
Ich habe meinen Kram hingeschmissen! – ? – Meint: ich habe gekündigt, ich habe aufgehört, ich habe etwas beendet
Du kannst deinen Kram zusammenpacken! -? – Meint: du hast hier keine Chance mehr, du kannst gehen, ich will dich hier nicht mehr
Das passt mir nicht in den Kram! -?- Meint: das gefällt mir nicht, das will ich nicht, das ist nicht meine Sache
Der Kram/der Krimskram ist ein ziemlich altes Wort. Früher wurden die Waren der reisenden Händler als Kram bezeichnet. Kram war etwas sehr Wertvolles, und die Händler – die Krämer – waren angesehene Leute. Heute sagen wir dagegen zu wertlosen Dingen „Kram„, die Bedeutung des Wortes hat sich also im Laufe der Zeit geändert. Krämer oder Kramer ist ein häufiger Familienname in Deutschland, zu einem Händler sagen wir nicht mehr Krämer. Nur noch zu Menschen, die immer Geheimnisse haben, immer heimlich tun, nichts offen sagen – zu denen können wir sagen: „Du bist aber ein Geheimniskrämer!“
In der Stadt Erfurt gibt es die Krämerbrücke - und die ist etwas ganz Besonderes. Wenn du wissen willst, was – hier gibt es einen Text zum Lesen: Die Krämerbrücke in Erfurt. Aber Achtung! Die Sätze sind nicht in der richtigen Reihenfolge! Schreibe im Kommentar die richtige Reihenfolge! (z.B. a – f – h – b….)

Krämerbrücke in Erfurt
Veröffentlicht in A2, B1, B2, Landeskunde, Texte, Wortschatz | Verschlagwortet mit : Text, Deutschland, Landeskunde, Bedeutung, Wortschatz, Leseverstehen, Erfurt, Krämerbrücke, Kram | 2 Kommentare »
Verfasst von deutschlich am 28. September 2009
Eine Visitenkarte ist ein Kärtchen mit einem Namen und weiteren wichtigen Kontaktdaten dieser Person. So eine Karte wurde früher dem Butler oder dem Empfang gegeben, wenn man zu Besuch kam. Die Karte wurde vom Butler auf einem silbernen Tablett entgegengenommen und dem Hausherren oder der Dame des Hauses gebracht. So konnte der Gast angekündigt werden. Heutzutage werden Visitenkarten vor allem im Geschäftsleben gebraucht. Das Substantiv „Visitenkarte“ ist ein Kompositum aus Nomen + en + Nomen. Das Wort Visite kennen wir auch aus dem Krankenhaus, wenn da nämlich Chefvisite ist, sind alle Ärzte und Schwestern ein bisschen aufgeregter als sonst, weil der Chef die Kranken besucht. Eine Stippvisite dagegen ist ein kurzer, schneller Besuch bei Tante Erna – schnell hin und wieder weg. Aber wer braucht eigentlich eine Visitenkarte? Klar, Geschäftsleute. Aber wer noch? Brauchst du eine Visitenkarte? Hast du eine? Wie sieht sie aus? Was steht drauf? Es gibt ja die interessantesten Varianten – neutral, mit Hochglanz, mit Duft (!), mit Witzen, leuchtend im Dunkeln… Wenn du dich über Arten von Visitenkarten informieren möchtest, kannst du hier weiterlesen, da findest du auch den Wortschatz aus der Werbebranche.
Und jetzt noch, wie gewohnt, Witze und Zitate zum Wort „Visitenkarte„
Den Rest des Beitrags lesen »
Veröffentlicht in A2, B1, Landeskunde, Lustiges, Sprachbetrachtung, Wortschatz | Verschlagwortet mit : Bedeutung, Landeskunde, Visitenkarten, Zitate | 3 Kommentare »
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 25. September 2009

Wochenende!
Auf einer Speisekarte stehen normalerweise Speisen und Getränke, die man bestellen kann. Aber manchmal steht da noch viel mehr. Zum Beispiel diese Zungenbrecher. Wenn du wissen willst, wie viele Gläser Bier du noch trinken kannst: So viele, wie du die Sätze fehlerfrei und schnell sprechen kannst!
Früh fressen freche Frösche frische Früchte. Frische Früchte fressen freche Frösche früh.
Der dumme Dackel düst daher, doch dummerweise ist da Teer.
Der bullige Bär in Birnen beißt, der bärtige Bauer Burkhardt heißt.
Sechzig tschechische Chefchemiker scheuchen keusche chinesische Chirurginnen in seichte Löschteiche.
Ich kann nie wieder Bier trinken!
Veröffentlicht in A1, A2, B1, B2, C1, Lustiges, Wortschatz, sprechen | Verschlagwortet mit : Zungenbrecher | Kommentar schreiben »
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 24. September 2009

Was sehen wir hier?
Auch in einer Ausstellung kann man viel Deutsch lernen. Mit einer italienischen Schülergruppe (Niveau A1/ teils A2) waren wir in der Kunstausstellung “ Hermann Hirsch – Ein jüdische Maler in Göttingen“ im Städtischen Museum Göttingen. Dort hatten die Schüler 30 Minuten Zeit, durch die Räume zu gehen und dabei ihre Aufgaben zu lösen. Jedes Team hat vorher drei Zettel mit Aufgaben bekommen und von der Museumskasse noch eine Schreibunterlage. Bei Fragen und Unklarheiten konnte die Lehrerin gefragt werden, aber natürlich nur auf Deutsch. Auf dem Foto sieht man die Schülerinnen bei ihrer Arbeit. Die Aufgaben könnt ihr hier: Hermann Hirsch Ausstellung als PDF lesen, die Ergebnisse der Schüler weiter unten. Als alle fertig waren, haben wir uns zusammengesetzt, die neuen Wörter wiederholt und die Aufgaben besprochen. Noch ein paar Fotos und die Ergebnisse der Schüler gibt es, wenn ihr weiterlest…
Den Rest des Beitrags lesen »
Veröffentlicht in A1, A2, Göttingen, Methoden, Teilnehmer, Wortschatz, unterwegs | Verschlagwortet mit : Ausstellung, Deutsch als Fremdsprache, Göttingen, Hermann Hirsch, Landeskunde, Leben in Deutschland, Leseverstehen, Sprachkurs, Tandem Göttingen, Unterricht, Wortschatz | Kommentar schreiben »
Verfasst von deutschlich am 23. September 2009
Maximilian wohnt im 22. Stockwerk eines Hochhauses in Frankfurt. Jeden Tag verlässt er seine Wohnung, steigt in den Fahrstuhl, fährt ins Erdgeschoss, geht aus dem Haus, steigt in sein Auto und fährt zur Arbeit. Abends, wenn er nach Hause kommt, fährt er mit dem Fahrstuhl bis in den 10. Stock und geht die restlichen Stockwerke zu Fuß. Warum?
Diese kleine Geschichte erzählte uns im Kurs Maynor, ein Sprachstudent aus Guatemala. Es ist ja eigentlich noch keine Geschichte, denn wir wissen ja nicht, warum Maximilian zu Fuß geht. Hast du eine Idee? Eine Begründung? Eine kreative Lösung? Schreib uns! (Wenn du möchtest, korrigieren wir eventuelle Fehler in deiner Antwort.)
Veröffentlicht in A2, B1, Quiz und Rätsel, Schreiben, Teilnehmer, Texte, Uncategorized | Verschlagwortet mit : kreativ, Kurzgeschichten, Rätsel, Schreiben | Kommentar schreiben »
Verfasst von deutschlich am 22. September 2009
Gibt es auf die Frage nach der schönsten Stadt Deutschlands eine Antwort? Ja, deine! Bei http://www.quermania.de/deutschland/deutschland-staedte.php findest du 90 besonders schöne Städte. Die wichtigsten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten werden vorgestellt, natürlich auch mit Fotos. Man kann auch die Städte nach Bundesländern anzeigen lassen. Jeder kann mitmachen und seine Stimme abgegen – also für seinen Favoriten stimmen! Die Anzahl der abgegebenen Stimmen wird auch angezeigt. Wenn ihr euch auf dieser Website umschaut, werdet ihr noch viel mehr entdecken: Gärten, Natur, Veranstaltungen, Museen, Burgen… (Für alle, die sich irgenwie mit Deutsch als Fremdsprache und Tourismus beschäftigen: hier findet ihr viele Informationen und den passenden Wortschatz!)
Veröffentlicht in A2, B1, B2, C1, Freizeit, Landeskunde, Wortschatz | Verschlagwortet mit : Deutschland, Link-Tipp, Städte, Tourismus, Sehenswürdigkeiten | Kommentar schreiben »
Verfasst von ninaimsprachzentrum am 21. September 2009
Da unsere Teilnehmer am Samstag einen Ausflug nach Erfurt geplant hatten, haben wir am Freitag eine kleine Unterrichtseinheit zum Thema Till Eulenspiegel gemacht. Till Eulenspiegel war eine bekannte historische Figur, die zwischen 1300 und 1350 gelebt hat. Er war ein wandernder Schelm (=Spassmacher), der sich über die Dummheit der Leute lustig gemacht und viele Sprichwörter wörtlich genommen hat. In Deutschland lernen (fast) alle Kinder etwas über Eulenspiegel in der Schule. Besonders natürlich in den Städten, in denen es eine Geschichte von Eulenspiegel gibt. Erfurt hat gleich zwei Geschichten. Die eine handelt davon wie Eulenspiegel einen Metzger um einen Braten betrog und die andere wie er einem Esel das Lesen beibrachte. Diese Eselgeschichte könnt ihr hier (TILL) nachlesen. Und wie schön Simone mit der Narrenmütze aussah, das könnt ihr hier sehen:
Veröffentlicht in A1, A2, Arbeitsblätter, B1, Freizeit, Landeskunde, Teilnehmer, Texte, unterwegs | Verschlagwortet mit : Till Eulenspiegel, Erfurt, Esel | Kommentar schreiben »
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 21. September 2009

... mit ß ...
Diktate sind unbeliebt, kontraproduktiv, machen keinen Spaß und bringen Stress! Wirklich? Und warum soll eigentlich immer der Lehrer diktieren? Wer eine intensive Auseinandersetzung seiner Schüler mit einem fremdsprachlichen Text erleben möchte, sollte einmal ein Laufdiktat ausprobieren: Ein Schüler sitzt am Tisch und schreibt. Der Partner läuft zu einem Text, der auf dem Flur hängt, merkt sich einen Satz, läuft zum Tisch und diktiert diesen Satz. Die Aufgabe ist, den Text fehlerfrei aufzuschreiben.Gemeinsam gehen die Partner dann zum Originaltext, vergleichen und korrigieren. Wechsel. Neuer Text. Dauer der Übung: ca. 30 Minuten (je nach Textlänge) Vorteile: verschiedene Sprachniveaus können berücksichtigt werden; jeder kann so oft laufen, wie er möchte/muss; Rückfragen der „Schreiber“ erwünscht/notwendig; gemeinsamer Vergleich; gegenseitige Korrektur; hohe Konzentration; intensives Arbeiten; Lehrer hat Zeit, Schüler genau zu beobachten, Schüler stellen sich auf den Partner ein. Nachteile: Man braucht Platz und Bewegungsfreiheit (Flur, Turnhalle, Aula, Hof, Wald…). Es ist nicht leise. (Stört eventuell andere Gruppen/Klassen.) Den Schülern muss genügend Zeit gegeben werden. Es sieht so aus, als stehe der Lehrer nur rum. Tipp für „Selbstlerner“: Hänge einen Text/ eine Wörtliste/Merksätze mindestens 10 Meter von deinem Arbeitsplatz entfernt irgendwohin (an den Kühlschrank, außen an die Tür, ans Toilettenfenster). Und jetzt lauf! Merke dir, soviel du kannst und schreibe es auf! Du kannst sooft laufen, wie du möchtest! Vergleiche und korrigiere! Viel Spaß!

Wie schreibt man das?
Veröffentlicht in A1, A2, B1, B2, C1, Methoden, Schreiben, Texte, Wortschatz, unterwegs | Verschlagwortet mit : Text, Deutsch als Fremdsprache, Sprachkurs, Tandem Göttingen, Übung, Diktat, Laufdiktat | Kommentar schreiben »
Verfasst von ninaimsprachzentrum am 18. September 2009
Zur Vertiefung der Personalpronomen durften die Teilnehmer (A2) gestern zu modernen Dichtern werden. Sie sollten etwas oder jemanden loben. Die Aufgabenstellung war folgende:
1. Zeile: Überschrift Beispiel: Heimat
2. Zeile: Nennen Sie eine Person, Stadt,… die Sie lieben. Mein Berlin
3. Zeile: Ein Satz mit „Ich…“ (3 Wörter) Ich vermisse dich
4. Zeile: Warum lieben Sie das oder den? Deine Parks und Seen
5. Zeile: Schluss (1-2 Wörter) Weit weg
Hier nun zwei besonders gelunge Exemplare.
Sabrina schreibt: Ole schreibt:
Schildkröte Schönstes Mädchen
Du grüne Mein Gänseliesel
Ich liebe dich Ich liebe dich
Du schwimmst so viel Du bist von vielen Leuten geküsst
So süß Aber nicht von mir
Veröffentlicht in A2, Gedichte, Göttingen, Methoden, Schreiben | Verschlagwortet mit : Göttingen, Gedichte, Personalpronomen, Schreiben | 1 Kommentar »