Deut(sch)lich – Deutsch lernen macht Spaß!

Das Blog des Sprachzentrums TANDEM Göttingen

Archiv für September 2010

In einer Bank arbeiten

Geschrieben von deutschlich am 29. September 2010

Wenn man in einer Bank oder Sparkasse arbeitet braucht man einen besonderen Wortschatz. Eigentlich hat jeder Beruf und jede Branche einen speziellen Wortschatz. Die Geschäftsprache ist natürlich auch anders als die Umgangssprache. Wollen wir ein wenig Deutsch für den Beruf lernen? Fangen wir an mit der Arbeit in einer Bank oder Sparkasse: Hier ist ein Arbeitsblatt zu diesem Thema als PDF: Wortschatzübung „Bank“  Dieses Arbeitsblatt eignet sich auch für alle, die mit Kunden arbeiten oder in einem Büro. (Niveau A2)

Übrigens: Man kann in einer Bank arbeiten – aber auch auf einer Bank. Wenn ich mit meinem Laptop bei schönem Wetter im Park arbeiten möchte, setze ich mich auf eine Bank. Also arbeite ich auf einer Bank.

die Bank :  Sparkasse/Geldinstitut     oder      Sitzgelegenheit

Und wo arbeitest du? Welches „Arbeitsthema“ ist interessant für dich? Was möchtest du üben?

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Eine Biographie erarbeiten

Geschrieben von isabellimsprachzentrum am 28. September 2010

Biografien in der Ausstellung

Biografien in der Ausstellung

 In Göttingen findet noch bis November eine sehr interessante Ausstellung statt: Es werden in  verschiedenen Kirchen Plastiken und Zeichnungen von Ernst Barlach und Käthe Kollwitz gezeigt. Natürlich waren wir mit unseren Sprachkursen dort und haben uns über die Kunstwerke aus dem frühen 20. Jahrhundert informiert. Vorher haben wir im Unterricht etwas über Käthe Kollwitz gelernt:

1. Die Biographie sollte in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Jedes Team bekam einen Umschlag mit zerschnittenen Biografie-Abschnitten und legte sie vor sich hin. Es musste sehr genau gelesen werden, natürlich konnten Wörter nachgeschlagen werden oder es wurde einfach gefragt. Zur Kontrolle dienten die Jahreszahlen auf der Rückseite der Zettel. (PDF mit Abschnitten: Kollwitz Biographie Puzzle  – muss noch zerschnitten werden) Den Rest des Beitrags lesen »

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Trennbare Verben einsetzen

Geschrieben von deutschlich am 27. September 2010

Machst du mit? Ich stelle dir eine kleine Übung vor:  Setze den zweiten Teil des Verbs  ein! Wie heißt der Infinitiv?

Machst du _____ ? Ich stelle dir eine kleine Übung _____: setze den zweiten Teil des Verbs _____!  (mitmachen, vorstellen, einsetzen sind trennbare Verben)

1. Um 11.00 Uhr findet im Raum 11 ein Vortrag ______ . 

2. Meine Mutter ruft mich jeden Tag zwei Mal ____ .

3. Ich mache das Fenster am Abend ____ , so schlafe ich gut _____ .

4. Stellst du mir deinen neuen Freund _____ ?

5. Hört denn der Regen niemals ____?

6. Heute Nachmittag kaufe ich in dem Supermarkt im Zentrum ____.

7. Meine Freundin holt mich jeden Tag von der Arbeit ____.

8. Ich mache diese Übung später _______.

9. Die Schüler schreiben gerne von ihren Sitznachbarn die Hausaufgaben ___.

10. Ich setze alle trennbaren Verben in diese Übung ____.

(weiter, statt, ab, auf, ein, auf, an, vor)

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Feedback zum Kursende

Geschrieben von isabellimsprachzentrum am 24. September 2010

Wieder ist ein Deutschkurs zu Ende. Norwegische Schüler waren bei uns im Tandem-Sprachzentrum und haben im Unterricht, beim Freizeit-Programm und in den Gastfamilien sehr viel Deutsch gesprochen! Normalerweise gibt es zum Abschluss immer einen Fragebogen, wie es den Schülern gefallen hat. Aber „meine“ Gruppe kann so gut Deutsch, dass wir eine neue Idee ausprobiert haben: Jeder bekam ein leeres Blatt, nur mit einer „Überschrift“. Jetzt sollte ein Satz dazu geschrieben werden, aber ohne dieses Wort zu benutzen. Dann wurde das Blatt weitergegeben, wieder geschrieben, wieder weitergegeben und so weiter. Und hier kommen einige Beispiele:

gesehen : Ich sah vorgestern einen Troll. (Philipp) Es wa gestern ein Eichhörnchen mit einer Nuss im Garten. (Elise) Wenn man durch Göttingen läuft, kann man viele Bäckereien finden. (Jana) Vorgestern sah ich einen Film mit meinen Gastschwestern und es hat sehr viel Spaß gemacht. (Elena) Den Rest des Beitrags lesen »

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Bitte benutzen

Geschrieben von deutschlich am 23. September 2010

benutzen

benutzen

 Alle Fußgänger, die auf die andere Straßenseite wollen, sollen den Tunnel benutzen. Sie sollen durch den Tunnel gehen, nicht über die Straße. Das bedeutet dieses Schild links.

Was können wir alles benutzen? Beim Denken benutzen wir unseren Kopf, beim Übersetzen das Wörterbuch, beim Schreiben den Kugelschreiber. Oder lieber den Computer? Ich benutze lieber eine Tastatur als einen Stift!  Benutzt du das Wort „benutzen“ oft?

benutzten – benutzte – benutzt

ich benutze, du benutzt, er benutzt, wir benutzen, ihr benutzt, sie benutzen

ich benutzte , ich habe benutzt, ich hatte benutzt, ich werde benutzt, ich wurde benutzt, ich würde benutzen

Benutztes Geschirr kommt in den Geschirrspüler, benutzte Wäsche in die Waschmaschine. Benutzte Gedanken kann ich weiter benutzen!

Ein kluger Kopf weiß alles zu benutzen!“ (William Shakespeare)

Tatsachen lassen sich nicht ändern, nur benutzen.“ (Otto von Bismarck)

Das wertvollste aller Talente besteht darin, niemals zwei Wörter zu benutzen, wenn eins ausreicht.“ (Thomas Jefferson)

Beim Ballspielen benutzen all den gleichen Ball, aber einer bringt ihn am besten ins Ziel.“ (Blaise Pascal)

Arm uns Reich benutzen im Urwald denselben Pfad. (aus Ghana)

Frauen benutzen Make-up, weil die Augen des Mannes besser entwickelt sind als sein Gehirn. (unbekannt)

Bitte nicht benutzen!

Bitte nicht benutzen!

Frage:    Was sollen wir nicht benutzen?

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laut lesen und laut lachen

Geschrieben von isabellimsprachzentrum am 22. September 2010

Oft sollen Texte laut vor der Klasse  vorgelesen werden. Das finde ich im Fremsprachenunterricht problematisch. Wer Deutsch als Fremdsprache lernt soll doch lieber Muttersprachler als Vorbild für die Aussprache hören, und nicht die Mitschüler, die vielleicht einen griechische, italienischen, amerikanischen „Akzent“ haben! Aber natürlich wollen viele Lerner ihre „Lese-Flüssigkeit“ trainieren. Lautes Lesen ist natürlich eine Möglichkeit, zu lernen – kombinieren wir es doch mit lautem Lachen! Nehmen wir den Schülern die Angst, laut vor den anderen zu lesen! Konzentrieren wir uns auf das Wie! Wenn wir im Sprachzentrum bei Schülergruppen Texte laut  lesen wollen, gibt es extra Aufgaben, wie gelesen werden soll. Jeder Schüler bekommt eine andere „Rolle“ und soll einen Abschnitt des Textes so laut lesen:

- neutral / ganz schnell / gaaaanz laaangsaaam

- murmeln/ flüstern/ rufen

- wie ein Computer / wie ein Sportreporter / wie ein Politiker

- nach 10 Tassen Kaffee / hungrig / betrunken

- aggressiv /  traurig / sehr fröhlich

- jedes Wort 3 mal / nur jedes 2. Wort / den Satz rückwärts

- 2 Leser abwechselnd (Wörter)/  mehrere Leser im Chor/ als Echo /alle der Reihe nach (jeder 1 Wort)

- alle im Laufen vor sich hinsprechend (wie in einem Kreuzgang)

Diese Lese-Übung ist immer sehr lustig –  je komplizierter der Text, desto fröhlicher das Vorlesen! Natürlich können auch eigene Rollen/Ideen gelesen werden! Und wenn wir dann diesen einen Text 10 oder mehr mal gelesen haben, haben wir so ganz nebenbei die Aussprache, die Flüssigkeit, die Satzmelodie, die Intonation und die Wörter gelernt und  wir hatten viel Spaß dabei! Laut lesen und laut lachen!

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Ernst Barlach und Käthe Kollwitz in Göttingen

Geschrieben von deutschlich am 21. September 2010

Noch bis zum 19. Dezember gibt es eine wunderbare, wichtige Ausstellung in Göttingen: Bronzen (Skulpturen aus Bronze), Zeichnungen und Radierungen der Künstler Ernst Barlach (1870 – 1938) und Käthe Kollwitz ( 1867 – 1945). In den drei evangelischen Stadtkirchen (St. Nikolai; St. Jacobi; St Johannes) werden über 250 Skulpturen und Zeichnungen gezeigt. Die Exponate sind in den Kirchen aufgestellt oder aufgehängt und es gibt sehr viele Veranstaltungen zu den beiden Künstlern und ihren Werken. Vorträge, Konzerte und Lesungen an verschiedenen Veranstaltungsorten begleiten die Ausstellung. Das Programm kann man bei der Website Barlach-Kollwitz.de  nachlesen, hier gibt es auch weitere Hinweise und auch Fotografien der Plastiken und Zeichnungen. In den Ausstellungsorten kann man Publikationen und Kataloge erwerben (kaufen), die Ausstellung selbst ist kostenlos (kein Eintritt), um Spenden wird gebeten (man kann etwas spenden, wenn man möchte).

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Briefe – Anrede und Grußformel

Geschrieben von deutschlich am 20. September 2010

Anrede und Grußformel eines Briefes (oder einer Mail) zeigen, wie Schreiber und Empfänger zueinander stehen, welche Beziehung sie haben. Es gibt formelle Anreden (besonders höflich) , freundliche und vertraute, herzliche Anreden und natürlich auch die passenden Grüße am Ende des Briefes.

Welche Anrede passt zu welcher Grußformel? Ordne! (Es können mehrere Grußformeln zu den Anreden passen)

1. Mein Schnuffelchen                                       a) Mit vorzüglicher Hochachtung

2. Sehr geehrte Damen und Herren             b) Mit freundlichen Grüßen

3. Hallo Alex                                                          c) Tschüss 

4. Maria, mein Liebling                                     d) Hochachtungsvoll

5. Liebster Robert                                               e) Gruß und Kuss

6. Sehr geehrte Frau Müller                             f) In Liebe

7. Verehrter Herr Professor                           g) Mit bestem Gruß

8. Liebe Frau Schmidt                                        h) Tausend Küsse

9. Liebe Steffi und lieber Tom                         i) Herzlichst

10. Robert, alter Freund                                   j) Herzliche Grüße

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Gedicht am Freitag

Geschrieben von deutschlich am 17. September 2010

Georg Weerth

Das Hungerlied

Verehrter Herr und König,
Weißt du die schlimme Geschicht?
Am Montag aßen wir wenig,
Und am Dienstag aßen wir nicht.

Und am Mittwoch mußten wir darben,
Und am Donnerstag litten wir Not;
Und ach, am Freitag starben
Wir fast den Hungertod!

Drum laß am Samstag backen
Das Brot, fein säuberlich -
Sonst werden wir sonntags packen
Und fressen, o König, dich!

(aßen: essen -aß -gegessen ; darben = nichts zu Essen haben; litten wir Not: Präteritum von Not leiden; starben: Präteritum von sterben)

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Literatur hören und Fragen beantworten

Geschrieben von deutschlich am 16. September 2010

Bei „Zeit online“ gibt es die Rubrik „Literatur“ mit Videolesungen. Jede Woche stellt ein anderer Autor sein Werk vor. Das heißt, er (oder sie) liest ein wenig aus seinem (oder ihrem) Buch vor. Diese Woche liest Thomas Hettche aus seinem neuen Roman „Die Liebe der Väter“. Wenn du dir die Lesung anhörst (mehrmals), kannst du diese Fragen beantworten:    (Achtung! Die ersten Sekunden sind Werbung!)

1. Warum heißt Annika „Annika“?

2. Was macht Annika gerade?

3. Wie alt ist sie?

4. Wohin fahren sie?

5. Was fragt Annika jedesmal?

6. Was hat im letzten Jahr der Vater Annika geschenkt?

Wenn du deine Antworten vergleichen möchtest: Den Rest des Beitrags lesen »

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