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Deutsch lernen macht Spaß

Archiv für die Kategorie ‘Hörverstehen’

Die Weihnachtskarte – Hörübung

Verfasst von deutschlich am 14. Dezember 2009

Schreibst du auch zu Weihnachten Briefe oder Karten an deine Freunde und deine Familie? Oder schreibst du e-Mails? Oder telefonierst du lieber? – Die meisten Menschen freuen sich sehr, wenn sie eine Weihnachtskarte bekommen. Nicht ein vorgedruckter, fertiger Massengruß, sondern handgeschriebene Wünsche und Grüße sind am schönsten. Aber leider, leider schreiben nur noch wenige Menschen wirklich eine Weihnachtskarte! Und du?

Bei www.sueddeutsche.de gibt es eine „Slideshow“ zum Thema Weihnachtskarte. Dort werden historische Weihnachtskarten gezeigt und es wird etwas daüber erzählt. Als PDF findest du hier (Die Weihnachtskarte) einen Teil des Hörtextes mit einigen Lücken. Es fehlen also ein paar Wörter, die du beim Hören einsetzen sollst. So kannst du dein Hören, Verstehen, Erkennen und Schreiben von Wörtern trainieren. Viel Erfolg!

  weitere Höraufgaben kannst du hier finden: Informationen einer Reportage verstehen,  Fragen zu einem Hörtext,  Hörverstehn und Sehverstehen

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Informationen einer Reportage verstehen

Verfasst von deutschlich am 18. November 2009

Siehst du dir Filme und Sendungen auf Deutsch an? Verstehst du genug oder frustriert es dich, zu wenig zu verstehen? Trainiere dein Hörverstehen! Das Sehen kann dir dabei helfen – und ein paar Fragen von uns, die deine Aufmerksamkeit lenken sollen. Heute gibt es einen Link zu einer  Reportage des NDR Fernsehens zu einer ganz ungewöhnliche Sportart, die im „hohen Norden“ Deutschlands zu Hause ist: das Boßeln. Diese Sportart wird vorgestellt und die Arbeit zweier Reporter. Dazu gibt es Fragen, die dir beim Verstehen helfen sollen und die du sicher beantworten kannst. Du kannst ja einfach immer stoppen, wenn du etwas noch nicht so gut verstanden hast, und diese Stelle mehrmals anhören. Der Titel der Reportage: „Alles draußen – Die Arbeit der Boßelreporter“   

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11 Fragen zu einem Hörtext

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 2. November 2009

11 Aufgaben für das Hörverstehen (und Sehverstehen): Auf der Internet- Seite der „Süddeutschen“ gibt es eine Videokolumne. Wolf Schneider („der Sprachpapst“) spricht hier regelmäßig (1x pro Monat) zu Themen und Problemen der Deutschen Sprache. Der aktuelle Beitrag heißt: „Die Rache der Kevins“. Kevin ist seit einigen Jahren ein beliebter Vorname in Deutschland. Kennt ihr den Film „Kevin allein zu Haus“? – Seit diesem Film laufen in Deutschland sehr viele Kevins herum. Interessant aber ist, was Lehrer über einen Kevin denken. Oder über eine Chantal. Doch hört selbst, hier ist der Link: Die Rache der Kevins.  Und hier gibt einige  Fragen:

1. Aus welcher Stadt kamen die zwei Pädagoginnen, die Fragen über Vornamen gestellt haben?

2. Wie viele deutsche Grundschullehrer haben die Liste mit Vornamen bekommen?

3. Was sollten die Lehrer ankreuzen? (2 Fakten)

4. Was ist ein unglaubliches Vorurteil?

5. Welche Namen führen die „Negativliste“ an?

6. Welche Namen lösen positive Erwartungen aus?

7. Kann man das rational begründen?

8. Wie lautet ein guter Rat? Und ein weiterer?

9. Welchen zweiten Vornamen hat Axel Springer?

10. Über welchen Namen  “stolperte“ Goethe als 8-jähriger?

11. Was sollen sich die Kevins vornehmen? 

Wenn das Thema „Namen“ für euch interessant ist, könnt ihr hier mehr lesen: Beliebte Vornamen in Deutschland und Woher kommen die deutschen Familiennamen?

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Hörverstehen und Sehverstehen

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 22. Oktober 2009

Du suchst ein gutes Beispiel, um dein Verstehen zu trainieren? Du brauchst eine deutliche, klare Aussprache, in einem nicht zu schnellem Tempo, um gut zu verstehen? Du interessierst dich für aktuelle Themen? Du bereitest dich auf eine Prüfung vor? Ich empfehle dir den „Elektrischen Reporter„! Im aktuellen Beitrag geht es um die Zukunft des Journalismus -  Zitat:

Früher war die Berufsdefinition einfach: Wer für eine Zeitung schrieb – egal ob Kinokritiken oder politische Kommentare – war ein Journalist. Kinokritiken und politische Kommentare werden im 21. Jahrhundert jedoch auch zunehmend von Amateuren publiziert, die nicht auf der Gehaltsliste der Medienhäuser stehen. Nachrichten und persönlich relevante Informationen verbreiten sich blitzschnell über soziale Netzwerke und Feeds. Das “klassische” Nachrichten-Portal wird immer unwichtiger.
Gegen die Informationswelt von heute wirkt die des vergangenen Jahrhunderts bereits mittelalterlich. Allerdings: Wer mit ihr klar kommen will, muss umlernen und Angewohnheiten aus der Zeit der Massenmedien ablegen.“

Meiner Meinung nach kann man den Reporter sehr gut verstehen, er ist ein guter Sprecher. Die Bilder dazu sind sehr originell und oft sehr witzig – sie helfen, zu verstehen.

Wie ist eure Meinung?

  

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Was ist … eine Litfaßsäule?

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 7. Oktober 2009

Litfaßsäule in Göttingen

Litfaßsäule in Göttingen

1855 wurden in Berlin die ersten Säulen aufgestellt, an denen Plakate, Zeitungen und Annoncen angeklebt werden konnten. Die Idee dazu hatte der Berliner Ernst Litfaß (1816 – 1874) – und ihm zu Ehren wird so ein runder, nicht sehr hoher Turm inmitten der Städte Litfaßsäule genannt. Sicher habt ihr schon viele Litfaßsäulen gesehen – es gibt viele Varianten: Sie drehen sich, innen ist eine Toilette oder ein Parkautomat. Und meistens hängen auch interessante, schöne Plakate an ihnen. Es gibt auch einen Film und ein Buch: „Moritz in der Litfaßsäule“. Wenn du wissen möchtest, wo die größte Litfaßsäule der Welt steht, schau dir doch diesen kleinen Werbefilm an. (Achtung: Der Titel ist falsch geschrieben, denn Litfaß ist ein Eigenname und wird weiterhin mit ß geschrieben!)
Klassische Außenwerbung ist in der Zeit der Reizüberflutung nicht mehr wahrnehmungsstark genug, um Werbebotschaften vermitteln zu können. Deshalb ist die Idee der Litfaßsäule von der Agentur Jochen Schweizer für Esprit Europe neu interpretiert worden …“
   
Fragen zum Film:
Wo steht dieser Turm? Wie viele Quadratmeter Stoff wurden gebraucht? Wie viele LKW-Gurtbänder halten das Banner? Wie viele Mitarbeiter haben das Werbebanner montiert? Was kann man auf diesem Turm machen?
  
  

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Stille Post – ein lautes Spiel

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 16. September 2009

Ich sag' dir was!

Ich sag' dir was!

Alle Teilnehmer stehen im Kreis, jeder zweite hat einen Zettel mit einem Satz bekommen. Diesen Satz spricht er zu seinem Nachbarn, der aufmerksam zuhört (und keinen Zettel hat). Der Nachbar spricht dann den Satz, den er gehört hat, seinem nächsten Nachbarn weiter. Und so weiter. Bei 10 Teilnehmern „laufen“ also 5 verschiedene Sätze immer weiter, gleichzeitig natürlich. Jeder muss  abwechselnd hören oder sprechen. Der jeweils Letzte (der am Anfang keinen Zettel bekommen hat), spricht dann seinen Satz in die Runde und der Originalsatz wird auch vorgelesen. Wie früher bei dem Kinderspiel „Stille Post“ haben sich die Sätze mehr oder weniger verändert und ergeben einen neuen oder keinen Sinn. Welche Sätze kann man nehmen? Die Sätze sollten interessant sein, nicht zu kurz und nicht zu leicht. „50 % der Kinder ärgern sich über rauchende Eltern.“3 % der Spanier wären gern bessere Liebhaber.“ Sätze mit Zahlenangaben eignen sich sehr gut. Als PDF :Umfrageergebnisse Zettel sind hier ein paar Beispielsätze, entnommen aus „Schotts Sammelsurium 2008″. Vorteile: Training des aktiven Zuhörens (Rückfragen ausdrücklich erwünscht); Aussprachetraining (laut, klar); sich einen Satz merken, auch wenn man nicht alles versteht (keine Übersetzungen); Konzentration und Aufmerksamkeit; Vergleich mit Originalsatz, Verständnis (jeder bekommt am Ende alle Sätze als Kopie); anschließende Diskussion über den Inhalt; Auswahl der Sätze nach Sprachniveau und Unterrichstziel - Nachteile: Die Aktion heißt zwar Stille Post, ist aber etwas lauter. Funktioniert nur mit gerader Anzahl der Teilnehmer. Satz- Zettel müssen vorbereitet sein, ebenso die Kopien mit allen Sätzen. Am besten im Stehen, im Sitzen macht es weniger Spaß.

Hier ein paar Bilder des Schülerkurses am Tandem-Sprachzentrum:
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Spiel zum Kennenlernen

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 14. September 2009

Zu Beginn eines Deutschkurses ist es ganz wichtig, dass die Teilnehmer sich kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. Wir haben heute das 4-Ecken-Spiel (mit vielen Schülern aus Norwegen, einigen aus Italien und diversen anderen Nationalitäten) gespielt: Alle Teilnehmer stehen und es gibt genügend Platz im Raum, um sich zu bewegen. Es wird eine Frage/ eine Aussage vorgelesen und jeder Ecke wird eine andere Antwort zugeordnet (mit der Hand zeigen). Die Teilnehmer stellen sich dann in die Ecke ihrer Wahl, begrüßen dort die anderen und stellen sich vor. Ein paar Beispiele für Fragen und Antworten:

Wann hast du Geburtstag? (im Frühling, Sommer, Herbst,Winter)  Was ist dein Lieblingsessen? (Pizza, Suppe, Pommes, Schokolade)   Was trinkst du am liebsten? (Cola, Bier, Wasser, Milch)   Was machst du sehr gerne? (Sport, Mathematik, Musik, nichts)  Warst du schon in Deutschland? (dies ist mein erstes Mal, schon Mal, schon oft, regelmäßig) Mit welchem Buchstaben fängt dein Vorname an? (A-F, G-K, L-Q, R-Z) Welche Musik hörst du gern? (Klassik, Pop, Rock, HeavyMetal) Wer will, das du hier bist? (meine Eltern, meine Lehrer, ich, meine Freunde)  Wie viele neue Wörter möchtest du jeden Tag lernen? (50, 100, 200, 10)

200 Wörter!

200 Wörter!

Die Vorteile: Hören und verstehen waren wichtig, um sich für eine Antwort zu entscheiden. Jeder kam mit den anderen in Kontakt. Bewegung hilft beim Lernen. Die Fragen haben sich später im Unterricht die Teilnehmer gegenseitig gestellt („Priming“ fürs Partnerinterview). Verschiedene Sprach-Niveaus konnten berücksichtigt werden. Jeder hat (zumindestens kurz) gesprochen und sich vorgestellt. Erste Informationen für die Lehrer (Geburtstage, Vorlieben, Wünsche…)  Dauer des Spiels: 10 Minuten .Und das Wichtigste: Wir hatten sehr viel Spaß!

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U wie umme

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 2. September 2009

umme Ecke

umme Ecke

 Umme ? Was ist denn das für ein Wort? Steht nicht im Wörterbuch?!? Umme ist umgangssprachlich und hat (zwei) verschiedene Bedeutungen.

1. umme – um die – lokale Präposition (wie auf dem Foto): eigentlich heißt es um die Ecke (kurz, zusammengezogen: umme Ecke) Es ist nicht weit, gleich umme Ecke. Komm, wir gehen in die Kneipe umme Ecke! Bei mir umme Ecke ist ein Supermarkt. Die Apotheke ist gleich umme Ecke. Es gibt auch „Umme-Ecke-Rätsel“, da muss man um die Ecke denken. Also etwas anders denken, nicht gerade/linear.Wenn allerdings jemand um die Ecke gebracht wurde, ist er jetzt tot, ermordet. Jemanden um die Ecke bringen heißt also jemanden töten/umbringen/verschwinden lassen/ermorden. Wer um die Ecke rast, kommt ganz schnell um die Ecke. Außerdem kann man auch viel umme Ohren haben, da hat man sehr viel Arbeit, Hektik und Stress.

2. „für umme“ bedeutet geschenkt/ kostenlos/ umsonst/gratis : Das gibt es schon ab 20 Euro oder sogar für umme. Heute gibt es Bier für umme. Hier gibt es Arbeitsblätter für umme. Ich glaube, für umme wird nur regional gesprochen, ich habe es hier (in der Mitte Deutschlands) ehrlich gesagt noch nicht gehört. Es gibt einen schönen Text, auch zum Hören, bei der Deutschen Welle für umme.

Und wenn ihr noch weitere Beispiele umme Ecke findet, schickt sie uns doch für umme!

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Mein bester Freund

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 22. Juni 2009

Im Unterricht war unser Thema: Mein bester Freund. Wir hörten das Lied von den Prinzen (Link zum Lied). mit diesen Höraufgaben: 1. Wie heißen die drei besten Freunde?    2. Warum sind das die besten Freunde?   3. Was ist das Problem?  Anschließend haben wir selbst einen Reim auf einen besten Freund gesucht. (Sprachkurs Niveau A1) Hier sind die Ergebnisse:

Mein bester Freund – das ist nicht irgendwer – mein bester Freund, der liebt mein Lama – mein bester Freund- das ist nicht irgendwer – mein bester Freund ist Barack Obama. (Andras & Cristiano)

Mein bester Freund – das ist nicht irgendwer – mein bester Freund isst immer viel Zitrone – mein bester Freund, das ist nicht irgendwer – mein bester Freund , er heißt Flavione. (Edoardo & Sara)

Mein bester Freund – das ist nicht irgendwer – mein bester Freund isst kein Bonbon- Mein bester Freund, das ist nicht irgendwer – mein bester Freund  ist Homer Simpson. (Diletta & Mozes)

Mein bester Freund – das ist nicht irgendwer – mein bester Freund wohnt nicht in meinem Haus – Mein bester Freund, das ist nicht irgendwer – mein bester Freund  ist Mickey Mouse.

Mein bester Freund – das ist nicht irgendwer – mein bester Freund hat sehr viel Speck. – Mein bester Freund, das ist nicht irgendwer – mein bester Freund das ist der Shreck. (Jessica & Sara)

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Mal doch mal ein…

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 12. Juni 2009

Eine schöne Übung für Fortgeschrittene geht so: Ein Schüler denkt sich einen Gegenstand aus und muss diesen beschreiben, aber nur mit geometrischen Formen. Ein anderer Schüler stellt sich an die Tafel und malt nach der Beschreibung ein Bild. Wer erkennen kann, was auf dem Bild zu sehen ist, darf gleich raten. Noch schwieriger, aber auch viel lustiger, ist es, wenn dem Schüler, der das Bild beschreibt, die Augen verbunden werden.
Mit dieser Übung lernt man, etwas sehr genau zu beschreiben, und auch das Hörverstehen wird trainiert. Hier ist ein Beispiel von heute morgen – versucht mal, es zu malen!

Zuerst malt ihr ein Dreieck mit der Spitze nach oben.
Dann malt ihr ein zweites, gleich großes Dreieck direkt rechts daneben, aber ohne die untere Linie.
Die beiden oberen Spitzen der beiden Dreiecke verbindet ihr mit einer Linie.
Beim linken Dreieck müsst ihr jetzt die Linie, die von rechts unten nach links oben führt, oben noch ein kleines bisschen länger machen.
Oben auf diese kleine Verlängerung malt ihr eine kurze Linie von links nach rechts.
Auf die Spitze des rechten Dreiecks malt ihr einen kleinen Halbkreis, der nach links offen ist.
Jetzt müsst ihr zur linken unteren Ecke des linken Dreiecks gehen und einen großen Kreis drum herum malen (aber nicht so groß wie das Dreieck). Und noch einen Kreis um die rechte untere Ecke des rechten Dreiecks.

Fertig ist euer Bild! Und was habt ihr gemalt? Antworten bitte in die Kommentare (ein kleiner Hinweis: Es ist etwas, das typisch für Göttingen ist).

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