Deut(sch)lich

Deutsch lernen macht Spaß

Archiv für die Kategorie ‘lesen’

Weihnachtswitze

Verfasst von deutschlich am 17. Dezember 2009

Auch zum Thema Weihnachten gibt es viele Witze (jokes, chistes). Witze kann man nicht so gut erklären, denn wenn man sie zu erklären versucht, verlieren sie ihren „Witz“ und man kann nicht mehr lachen. Hier kommen nun ein paar Weihnachtswitze – lachst du beim Lesen, verstehst du sie gut. Lachst du nicht, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Du verstehst einige Wörter und deshalb den Witz nicht. Oder 2. Der Witz ist nicht so gut. 3. Du kennst den Witz schon.

Was ist dein Lieblingswitz? Den Rest des Beitrags lesen »

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Christian Morgensterns Weihnachtsbäumlein

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 15. Dezember 2009

Was haben Das Weihnachtsbäumlein“  und diese Liedzeilen gemeinsam?

„Ihr Kinderlein, kommet…“      “Schneeflöckchen, Weißröckchen…“     “Hänschen klein, ging allein…“    „Ein Männlein steht im Walde…“  „Wenn ich ein Vöglein wär….“   „Kling, Glöckchen, klingelingeling…“

Aus der Schneeflocke wird das Schneeflöckchen. Aus der Hans das Hänschen. Die Glocke wird zum Glöckchen. Der Vogel wird das Vögelchen. Die Kinder werden zu Kinderlein. Der Mann zu Männlein.

Mit den Suffixen -chen und -lein kann man Substantive verkleinern, sie als Kosewort benutzen. Mein Schätzchen. Mein Spätzchen. Sie malt viele Herzchen auf den Brief. Das Mädchen wohnte in einem Häuschen mit fünf Kätzchen und vier Hundchen gleich neben einem Dörflein. Das Mädchen war ursprünglich auch eine Verkleinerungsform, wird aber jetzt nicht mehr als Diminutiv angesehen. (ebenso Brötchen, Kaninchen, Märchen, Männlein, Fräulein)

Weitere Diminutive: das Lichtlein, das Engelein, das Vögelein, das Schiffchen, das Tischchen, das Mütterchen… Diese Verkleinerungsformen haben immer den Artikel das, sind also sächlich (Neutrum)

Schöne Beispiele für Diminutive kann man in einem Weihnachtsgedicht von Christian Morgenstern: Das Weihnachtsbäumlein“ finden. Er erfindet hier auch ein paar Wörter und spielt mit der Sprache: der Baum – das Bäumlein (eigentlich sagen wir Bäumchen), die Tanne – das Tännlein, das (Leb)Kuchenherz- das Kuchenherzelein, der Apfel – das Äpflein,  die Kerze – das Kerzlein….

Das Weihnachtsgedicht von Christian Morgenstern „Das Weihnachtsbäumlein“ findet ihr hier als PDF: Christian Morgenstern „Das Weihnachtsbäumlein“

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Weihnachtslieder Puzzle

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 10. Dezember 2009

Es gibt soooo schöne Weihnachtslieder! Alle Jahre wieder kommt die Fröhliche Weihnacht überall, Leise rieselt der Schnee  und Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen und wir singen Oh, Tannenbaum! Darum Lasst und froh und munter sein , denn Morgen, Kinder, wird´s was geben! Kennt ihr auch den Text zu diesen Liedern? Wenigstens die erste Strophe? Hier gibt es zum Üben und Verstehen die ersten Strophen von 13 beliebten Weihnachtsliedern!

So geht’s: Die 4 Seiten (PDF) ausdrucken – nach jeder Zeile einen Schnitt (die Seiten mit der Schere zerschneiden) – also jede Liedzeile ist ein Zettel – mischen – sortieren/zuordnen! Es sind 13 Weihnachtslieder mit je 4 Zeilen (52 Zettel), die erste Zeile ist gleichzeitig der Titel des Liedes! (Und wenn ihr euch selbst kontrollieren wollt, die Reihenfolge der Weihnachtslieder ist auf allen 4 Seiten gleich!)

Tipp: CD mit Weihnachtsliedern abspielen (oder Internet!) – zuhören – Puzzleteile/Liedzeilen ordnen!

noch ein Tipp: die 4 Seiten auf verschiedenfarbigem Papier ausdrucken (weiß, rot, blau, grün) – die Reihenfolge der Zeilen der ersten Strohphen ist dann immer gleich (weiß, rot, blau, grün)!

Deutsche Weihnachtslieder  – ein Puzzle (PDF):   Weihnachtslieder

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Ein Türchen öffnen

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 9. Dezember 2009

Bei einem Adventskalender öffnet man jeden Tag vom 1.  bis zum 24. Dezember ein Türchen. Natürlich gleich am Morgen nach dem Aufstehen. Früher freuten sich die Kinder über ein kleines Bild („Heute ist ein Stern drin!“), heute gibt es meist kleine Schokoladen oder sogar kleine, liebevoll gebastelte Päckchen mit verschiedenen Überraschungen. Auch online gibt es sehr viele Adventskalender, sehr verschieden: mit Cartoons, kleinen Filmen, Musik, Tipps, Gewinnspielen…. Und natürlich auch zum Deutschlernen! Mir persönlich gefällt der Adventskalender der „Zeit“ besonders gut. Jeden Tag gibt es eine ausführliche  Antwort auf eine andere Frage zum Thema Weihnachten. Die Serie heißt „Schlaue Weihnachten„. Bisher könnt ihr Texte lesen zu folgenden Fragen:

1. Woher kommt der Adventsbrauch?

2. Wer hat den Nussknacker erfunden?

3.  Wo liegt der Nordpol?

4. Was geschieht am Barbaratag?

5. Wie wandelbar ist Eis?

6. Wer war Sankt Nikolaus?

7. Wie wird Weihnachten in anderen Kulturen  gefeiert?

8. Wie riecht Weihnachten?

9. Warum küsst man sich unter dem Mistelzweig?      ….

Die Texte zu diesen Fragen sind sehr interessant und meiner Meinung nach gut geeignet, seine Deutschkentnisse zu festigen und zu erweitern. Ich empfehle diesen Adventskalender ab dem Niveau B1, besonders aber, wenn man sich für das Thema Weihnachten interessiert! Ich freue mich schon auf morgen, da kann ich das nächste Türchen öffen!

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Aufgaben zum Text

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 8. Dezember 2009

Hast du die kleine Geschichte von Wilhelm Curtmann „Das Christbäumchen“ schon gelesen? Ich hoffe, sie hat dir gefallen!? Wenn du Lust hast, weiter damit zu arbeiten, kannst du hier ein Arbeitsblatt zu dieser Geschichte finden. Die Aufgaben sind nicht so schwierig und du kannst damit deinen Wortschatz festigen. Wenn du Hilfe brauchst, schreib einen Kommentar, dann bekommst du eine Antwort! Auch weitere Ideen sind willkommen!

Christbäumchen Aufgaben (PDF)

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Der schönste Baum

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 7. Dezember 2009

Gibt es einen Baum, der am schönsten ist? Es gibt schöne Bäume, schönere Bäume und natürlich gibt es auch den schönsten Baum: den Weihnachtsbaum. Der heißt auch Tannenbaum oder Christbaum, je nach Region. Es gibt viele Gedichte, Lieder und Geschichten um den schönsten aller Bäume. Als PDF gibt es hier eine kleine Geschichte:  Wilhelm Curtmann Das Christbäumchen 

Die Bäume streiten sich, wer denn von ihnen am vornehmsten, am schönsten und besten ist. Jeder Baum hat seine eigenen Argumente und preist (lobt) seine Vorteile. Am Ende ist es aber klar, der schönste Baum ist das Christbäumchen.

Fragen zum Text:

1. Wie heißen die vier Bäume, die sich in dieser Geschichte streiten? (Baumarten)

2. Wie heißen die Früchte diese Bäume?

3.  Welche Früchte werden schnell faul und verderben?

4. Welcher Baum ist auch im Winter grün?

5. Was wird in dieser Geschichte an das Christbäumchen gehängt?

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Nikolaus am 6. Dezember

Verfasst von deutschlich am 6. Dezember 2009

Der Heilige Nikolaus ist der Helfer in (fast) allen Situationen. Der historische Nikolaus (von Myra) war ein Bischof in Kleinasien.
Die Legende erzählt, dass er unschuldig zum Tode Verurteilte gerettet hat, Kinder vor dem Tod bewahrt, die Ernten vervielfacht hat und neben vielen anderen Taten Seeleuten in Not half.
Als Gabenbringer (die Gabe= das Geschenk) für Kinder gilt der Heilige  Nikolaus seit dem 16. Jahrhundert.

Am Vorabend des 6. Dezembers beschenkt der Heilige Nikolaus (brave) Kinder, die ihre Stiefel oder Strümpfe vor die Tür oder auf das Fensterbrett gestellt haben, mit Süßigkeiten. Es gibt einige Gedichte und Sprüche, die die Kinder dann aufsagen. Und natürlich gibt es auch Lieder, das bekannteste ist wohl: Lasst uns froh und munter sein (hier als PDF). Die Melodie und den Text (als Karaoke-Version) findet ihr hinter diesem Link.
Nikolaus tritt oftmals zusammen mit seinem Gehilfen Knecht Ruprecht auf. In den verschiedenen Regionen gibt es auch unterschiedliche Bräuche und sogar Namen.
Der weißbärtige Weihnachtsmann mit rotem Gewand geht auf den niederländischen „Sinterklaas“ zurück.
Coca Cola warb mit diesem Bild des Heiligen Nikolaus, der in ihrer Werbung in den Firmenfarben auftrat, schon um die Jahrhundertwende.

Der Heilige Nikolaus gilt u.a. als Patron der Kinder, alter Menschen, der Feuerwehr, der Pilger und Reisenden, der Gefangenen, der Kaufleute, Bäcker und Wirte, der Schiffer, Matrosen, Fischer, Bauern, für glückliche Heirat und Wiedererlangung gestohlener Gegenstände und gegen Wassergefahren, Seenot und Diebe. Wenn ihr euch für historische Forschungen und Geschichte interessiert, dann lest doch hier weiter: Grabräuber in Myra.

Und was gibt es noch zum Nikolaustag zu sagen?  Hier in der Mitte Deutschlands hat es heute oft geregnet. Nach einer Bauernregel heißt es: „Regnet es an Nikolaus, wird der Winter streng, ein Graus!“ – Ich freue mich auf den Winter!

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Eine kleine Geschichte verstehen

Verfasst von deutschlich am 1. Dezember 2009

Fisch am Haken

Fisch am Haken

Heute gibt es eine kleine Geschichte der Schriftstellerin Christa Reinig. “Orion tritt aus dem Haus“ ist ein Buch von ihr mit einer Sammlung von Kurzgeschichten. Sehr amüsant ist die kleine Geschichte: „Fische“ . So kannst du damit arbeiten, wenn du möchtest:

1. Lies die Geschichte!

2. Ein paar deutsche Erklärungen sollen dir helfen.

3.  Fische/Präpositionen  – Hier findet du die Geschichte noch einmal, die Präpositionen fehlen, setze sie ein!

4. Vergleiche!

 

Christa Reinig  „Fische“

Ein Fisch biss in einen Angelhaken.„Was flatterst du so hektisch herum?“ fragten ihn die anderen Fische.„Ich flattere nicht hektisch herum,“ sagte der Fisch an der Angel,„ich bin Kosmonaut und trainiere in der Schleuderkammer.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Was ist …ein Palindrom?

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 28. November 2009

Wer kennt sie nicht aus frohen Kindertagen?

Die Spiegelwörter. Kannst du mir eins sagen?

Schon seit Jahrhunderten sind sie bekannt

Und werden Palindrom genannt.

Was haben Otto, ABBA, ein Rentner und ein Kajak gemeinsam? Man kann diese Wörter auch rückwärts (von hinten) lesen, sie bleiben gleich. Sie sind Palindrome. Palindrome gibt es in vielen Sprachen, in der Musik, bei Zahlen, bei Datumsangaben (10.02.2001; 20.02.2002) und auch bei Uhrzeiten (13:31; 20:02).Es gibt einzelne Wörter als Palindrome, aber auch ganze Sätze. Diese müssen keinen Sinn haben, grammatisch aber korrekt sein.

Hannah; Aha; Radar; Reittier; Annasusanna; Lagerregal; stets; Tat, Uhu; Rotor; Reliefpfeiler; SMS; Neffen; nette Betten; nennen; Retsinakanister; Anna; nun… Hier gibt es einen netten Sketch mit diesen Wörtern.

Und jetzt Sätze:

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Mit Gedichten Deutsch lernen

Verfasst von deutschlich am 26. November 2009

So, so!

Vier Maurer saßen einst auf einem Dach.
Da sprach der erste: „Ach!“
Der zweite: „Wie ists möglich dann?“
Der dritte: „Daß das Dach halten kann!!!“
Der vierte: „Ist doch kein Träger dran!!!!!!“
Und mit einem Krach
Brach das Dach.

Dieses kleine Gedicht ist von Kurt Schwitters (1887 – 1948). Er war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Künstler. Auf Wikipedia kannst du dich über ihn informieren oder – noch besser – auf der Seite des Spengel-Museums Hannover. Dort kannst du auch noch mehr Autobiografisches von ihm lesen, wie zum Beispiel im Beitrag von gestern. Mit seinen Gedichten kann man wunderbar die Aussprache üben, denn erst gesprochen wirken sie richtig.

Wie gut kannst du das „ach“ sprechen? Es muss etwas hinten im Hals kratzen:

Dach – sprachAch! – Dach – Krach – brach – Dach

Zwei weitere Gedichte findest du hier als PDF: Kurt Schwitters Puppen und Kurt Schwitters Stotterer. Lies diese Gedichte unbedingt laut! Mehrmals!

Zum Thema Gedichte im Unterricht kannst du hier weiterlesen:

Gedichte müssen sich nicht immer reimen

Goethe hat Geburtstag

Die Rose

Wer dekliniert?

 

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