Archiv für die Kategorie ‘Gedichte’
Verfasst von isabellimsprachzentrum am 15. Dezember 2009
Was haben „Das Weihnachtsbäumlein“ und diese Liedzeilen gemeinsam?
„Ihr Kinderlein, kommet…“ “Schneeflöckchen, Weißröckchen…“ “Hänschen klein, ging allein…“ „Ein Männlein steht im Walde…“ „Wenn ich ein Vöglein wär….“ „Kling, Glöckchen, klingelingeling…“
Aus der Schneeflocke wird das Schneeflöckchen. Aus der Hans das Hänschen. Die Glocke wird zum Glöckchen. Der Vogel wird das Vögelchen. Die Kinder werden zu Kinderlein. Der Mann zu Männlein.
Mit den Suffixen -chen und -lein kann man Substantive verkleinern, sie als Kosewort benutzen. Mein Schätzchen. Mein Spätzchen. Sie malt viele Herzchen auf den Brief. Das Mädchen wohnte in einem Häuschen mit fünf Kätzchen und vier Hundchen gleich neben einem Dörflein. Das Mädchen war ursprünglich auch eine Verkleinerungsform, wird aber jetzt nicht mehr als Diminutiv angesehen. (ebenso Brötchen, Kaninchen, Märchen, Männlein, Fräulein)
Weitere Diminutive: das Lichtlein, das Engelein, das Vögelein, das Schiffchen, das Tischchen, das Mütterchen… Diese Verkleinerungsformen haben immer den Artikel das, sind also sächlich (Neutrum)
Schöne Beispiele für Diminutive kann man in einem Weihnachtsgedicht von Christian Morgenstern: Das Weihnachtsbäumlein“ finden. Er erfindet hier auch ein paar Wörter und spielt mit der Sprache: der Baum – das Bäumlein (eigentlich sagen wir Bäumchen), die Tanne – das Tännlein, das (Leb)Kuchenherz- das Kuchenherzelein, der Apfel – das Äpflein, die Kerze – das Kerzlein….
Das Weihnachtsgedicht von Christian Morgenstern „Das Weihnachtsbäumlein“ findet ihr hier als PDF: Christian Morgenstern „Das Weihnachtsbäumlein“
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Verfasst von deutschlich am 26. November 2009
So, so!
Vier Maurer saßen einst auf einem Dach.
Da sprach der erste: „Ach!“
Der zweite: „Wie ists möglich dann?“
Der dritte: „Daß das Dach halten kann!!!“
Der vierte: „Ist doch kein Träger dran!!!!!!“
Und mit einem Krach
Brach das Dach.
Dieses kleine Gedicht ist von Kurt Schwitters (1887 – 1948). Er war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Künstler. Auf Wikipedia kannst du dich über ihn informieren oder – noch besser – auf der Seite des Spengel-Museums Hannover. Dort kannst du auch noch mehr Autobiografisches von ihm lesen, wie zum Beispiel im Beitrag von gestern. Mit seinen Gedichten kann man wunderbar die Aussprache üben, denn erst gesprochen wirken sie richtig.
Wie gut kannst du das „ach“ sprechen? Es muss etwas hinten im Hals kratzen:
Dach – sprach – Ach! – Dach – Krach – brach – Dach
Zwei weitere Gedichte findest du hier als PDF: Kurt Schwitters Puppen und Kurt Schwitters Stotterer. Lies diese Gedichte unbedingt laut! Mehrmals!
Zum Thema Gedichte im Unterricht kannst du hier weiterlesen:
Gedichte müssen sich nicht immer reimen
Goethe hat Geburtstag
Die Rose
Wer dekliniert?
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 23. November 2009
______erwerben erfordert Klugheit; _______ bewahren erfordert eine gewisse Weisheit. Und ______schön auszugeben ist eine Kunst.“ (Berthold Auerbach)
Der, der genau weiß wie viel ______ er besitzt; hat nicht viel _____. (unbekannt)
„Wenn man sagt: man verachte das ______, so meint man natürlich immer das ______anderer.“ (aus den „Fliegenden Blättern“)
„In der deutschen Rechtschreibung ist mir das ’ss’ lieber als das ‘ß’. ‘_____ in Massen’ ist sicherlich attraktiver als ‘____in Maßen’!“ (Willy Meurer)
„Zuviel_____bereitet ebenso Kopfzerbrechen wie zu wenig _____.“ (Walter Ludin)
„Der eine hat Sorgen mit dem ____. Der andere um’s _____.“ (Erhard Blanck)
Es gibt zwei Gründe, an denen so oft anfangs glückliche Ehen zugrunde gehen. Der erste: Zuwenig ____. Der zweite: Zuviel ______(unbekannt)
Es ist leichter, ______zu verdienen als______zu behalten. (aus Italien)
Na, welches Wort suchen wir? Ich glaube, es ist ganz einfach, dieses Wort zu finden, denn diese Wörterin den Zitaten helfen: verdienen, ausgeben, behalten, erwerben, bewahren; viel, wenig, wie viel, zuwenig , zuviel – ? Also, wie heißt das Substantiv, das wir suchen? Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 14. Oktober 2009
Gleich und gleich gesellt sich gern! Dieses Sprichwort sagen wir, wenn zwei Personen, die sich im Charakter ähneln, zusammen sind. Oder zwei Dinge passen gut zusammen, sind sich ähnlich. Das Gegenteil davon ist das Sprichwort: Gegensätze ziehen sich an! Für jede Gelegenheit das passende Sprichwort! Bedankt sich jemand bei uns für etwas, dass wir gerne gemacht haben, antworten wir: „Gern geschehen!“ Gerne oder gern? In einem anderen Artikel hat Hilko schon auf diese Frage geantwortet: Es ist beides möglich. Es gibt keinen Unterschied. (Den Wegfall des „e“ am Ende eines Wortes nennt man in der Grammatik: APOKOPE.) Ich lerne gerne neue Wörter. Du lernst lieber die Grammatik. Wir lernen am liebsten zusammen. Wenn jemand zu dir sagt: „Du kannst mich mal gerne haben!“, solltest du genau auf den Tonfall hören, denn eigentlich will dieser jemand mit dir nichts mehr zu tun haben. Also das Gegenteil von „Ich habe dich gern!“ und „Ich hab’ dich zum Fressen gern!“. Sehr oft benutzt man auch: brennend gern; liebend gern; von Herzen gern, wenn man etwas sehr gerne tut. „Das hab’ ich gerne!“ kann zweierlei bedeuten – entweder mag ich das, oder ich mag es überhaupt nicht. Hier kommt es auf den Tonfall an. Ein „Gernegroß“ ist ein Mensch, der gerne groß tut, eine große Klappe hat, gerne bedeutend wäre.
Hier nun noch ein paar Sprichwörter, Zitate und auch Gedichte mit dem Adverb „gern“ oder „gerne“ :
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Verfasst von ninaimsprachzentrum am 18. September 2009
Zur Vertiefung der Personalpronomen durften die Teilnehmer (A2) gestern zu modernen Dichtern werden. Sie sollten etwas oder jemanden loben. Die Aufgabenstellung war folgende:
1. Zeile: Überschrift Beispiel: Heimat
2. Zeile: Nennen Sie eine Person, Stadt,… die Sie lieben. Mein Berlin
3. Zeile: Ein Satz mit „Ich…“ (3 Wörter) Ich vermisse dich
4. Zeile: Warum lieben Sie das oder den? Deine Parks und Seen
5. Zeile: Schluss (1-2 Wörter) Weit weg
Hier nun zwei besonders gelunge Exemplare.
Sabrina schreibt: Ole schreibt:
Schildkröte Schönstes Mädchen
Du grüne Mein Gänseliesel
Ich liebe dich Ich liebe dich
Du schwimmst so viel Du bist von vielen Leuten geküsst
So süß Aber nicht von mir
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 11. September 2009
„Deutsch lernen ist ganz einfach, hat mein Lehrer gesagt! “ – „Du glaubst das doch nicht etwa? Lass dir doch kein X für ein U vormachen!“ – „Ich kenne alle Buchstaben, der Buchstabe X wird nicht sooft benutzt – und was soll das überhaupt heißen: ein X für ein U vormachen!?“ – „Ach, das ist so eine Redensart. Das sagt man, wenn sich jemand täuschen lässt. Der hat sich dann ein X für ein U vormachen lassen. Oder jemand betrügt einen anderen, mit Absicht, der macht ihm dann ein X für ein U vor.“ – „Was ist eine Redensart – so etwas wie ein Sprichwort?“ – „Nein, ein Sprichwort ist ein ganzer Satz und wird nicht verändert. Eine Redensart hat zwar auch eine symbolische Bedeutung, ist aber eine Wortgruppe und muss an den Kontext angepasst werden – mithilfe der Grammatik. So zum Beispiel:
Der Politiker hat seinen Wählern ein X für ein U vorgemacht. Nach der Wahl wollte er von seinen Versprechen nichts mehr wissen.
Sie glaubte ihrem Freund alles. Er machte ihr ein X für ein U vor. Das machte ihm Spaß. Zum Glück trennten sie sich. Sie hat jetzt einen neuen Freund. Der ist ehrlich.
Was, so teuer ist die Reparatur? Sie machen mir doch ein X für ein U vor! Da kann ich mir ja eine neue Waschmaschine kaufen!“
„Und woher kommt diese Redensart?“ – „Eigentlich aus dem Lateinischen, oder, besser gesagt: von den lateinischen Buchstaben. Bei der Zeitschrift Geolino findest du eine einfache und kurze Erklärung! Un wenn du gerne Gedichte liest, findest du hier als PDF ein lustiges Gedicht, Warum das X ein U vormacht!“ (Leider kenne ich den Autoren/die Autorin des Gedichts nicht – vielleicht kann mich jemand aufklären?)
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Verfasst von deutschlich am 28. August 2009

in Weimar
Heute hat ein sehr bedeutender Mann Geburtstag. Johann Wolfgang von Goethe feiert seinen 260. Geburtstag. Natürlich feiert er ihn nicht selbst. Aber es gibt heute viele Feiern, bei denen an ihn gedacht wird – Gedenkfeiern. Es gibt Ausstellungen, Lesungen, Feierstunden, Medaillen werden überreicht und Festreden gehalten. Besonders in den Städten Frankfurt und Weimar, die eng mit Goethes Leben verbunden sind. Was wisst ihr über Goethe, sein Leben und sein Schaffen? Kennt ihr ihn überhaupt? Ich hoffe, ja! Er war ein wirklich sehr interessanter Mensch, und hat sehr vielfältig gearbeitet: Literatur, Anatomie, Bergbau, Verwaltung, Farbenlehre….. Sein „Spezialgebiet“ war die Liebe! Die schönsten Liebesgedichte verdanken wir ihm! Als PDF findet ihr hier ein Gedicht – das Gedicht:
Willkommen und Abschied
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 9. August 2009

der Turm
Eine Burg befindet sich sehr oft auf einem ….. Wie heißt eine Burg, die kaputt ist? Ein Turm ist meistens…. Nach oben führt eine …. mit vielen …….Von oben hat man eine gute …. Wenn man nicht so klar sehen kann, ist es …. Der Eingang einer Burg ist keine Tür, sondern man geht durch ein …. Rings um die Burg ist eine …… aus Stein.
rund, diesig, die Ruine, die Treppe, die Stufe, das Tor, die Mauer, die Aussicht, der Berg
Na, könnt ihr die Wörter richtig einsetzen?
Für alle, denen diese kleine Übung viel zu einfach ist, gibt es noch ein Gedicht von Joseph von Eichendorff!
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 6. August 2009
Heute haben wir im Wald Deutsch gelernt. Es ist ja Sommer, es ist heiß und da ist ein Spaziergang im Wald gerade richtig. Es gab aber trotzdem viele Gelegenheiten, Deutsch zu lernen, zu sprechen, zu benutzen und dabei ganz viel Spaß zu haben. Wie kann man zum Beispiel auf Deutsch seine Liebe erklären? Das war die Aufgabe: Wähle einen Baum und mache ihm eine Liebeserklärung!

Hej, du!
Hier ein paar Beispiele:
Antonio: „Das ist eine Aufgabe für einen Italiener!“ Maynor: „Ich liebe dich! Du bist so schön! Aber warum bist du so groß?“ Nerea (umarmt den Baumstamm): Oh ich liebe dich so!“ Mario: „Ich habe dich geliebt. Jetzt liegst du hier. Ich lebe ohne dich besser.“

Ich hab' dich so geliebt!
Und was noch? Wisst ihr noch, was ihr gesagt habt? Leider habe ich mir nicht alles gemerkt, weil ich so viel lachen musste!
Zum Weiterlernen kommt hier das vielleicht älteste deutsche Liebesgedicht, in „mittelhochdeutsch“
du bist min
ich bin din
des solt du gewis sin
du bist beslozzen in minem herzen
verlorn ist das sluezzelin
du muost immer drinne sin
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 24. Juni 2009

Rose
Überall blühen die Rosen: rot, gelb, weiß, rosa, pink, dunkel, hell, groß, klein…. Aber die Rose als Symbol der Liebe verdient interessantere Adjektive als diese – schließlich ist sie die Königin der Blumen! In sehr vielen Gedichten und Liedern wird die Rose beschrieben, und mit der Rose die Natur, das Leben und die Liebe. Ich habe euch ein kleines Gedicht aufgeschrieben, welches nicht so bekannt ist, aber wunderschön. Den Autor des Gedichtes kennt ihr bestimmt: Heinrich Heine. Sein Gedicht heißt: Der Schmetterling ist in die Rose verliebt, nach einem Klick könnt ihr es lesen….
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