Es gibt soooo schöne Weihnachtslieder! Alle Jahre wieder kommt die Fröhliche Weihnacht überall, Leise rieselt der Schnee und Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen und wir singen Oh, Tannenbaum! Darum Lasst und froh und munter sein , denn Morgen, Kinder, wird´s was geben! Kennt ihr auch den Text zu diesen Liedern? Wenigstens die erste Strophe? Hier gibt es zum Üben und Verstehen die ersten Strophen von 13 beliebten Weihnachtsliedern!
So geht’s: Die 4 Seiten (PDF) ausdrucken – nach jeder Zeile einen Schnitt (die Seiten mit der Schere zerschneiden) – also jede Liedzeile ist ein Zettel – mischen – sortieren/zuordnen! Es sind 13 Weihnachtslieder mit je 4 Zeilen (52 Zettel), die erste Zeile ist gleichzeitig der Titel des Liedes! (Und wenn ihr euch selbst kontrollieren wollt, die Reihenfolge der Weihnachtslieder ist auf allen 4 Seiten gleich!)
Tipp: CD mit Weihnachtsliedern abspielen (oder Internet!) – zuhören – Puzzleteile/Liedzeilen ordnen!
noch ein Tipp: die 4 Seiten auf verschiedenfarbigem Papier ausdrucken (weiß, rot, blau, grün) – die Reihenfolge der Zeilen der ersten Strohphen ist dann immer gleich (weiß, rot, blau, grün)!
Der Heilige Nikolaus ist der Helfer in (fast) allen Situationen. Der historische Nikolaus (von Myra) war ein Bischof in Kleinasien.
Die Legende erzählt, dass er unschuldig zum Tode Verurteilte gerettet hat, Kinder vor dem Tod bewahrt, die Ernten vervielfacht hat und neben vielen anderen Taten Seeleuten in Not half.
Als Gabenbringer (die Gabe= das Geschenk) für Kinder gilt der Heilige Nikolaus seit dem 16. Jahrhundert.
Am Vorabend des 6. Dezembers beschenkt der Heilige Nikolaus (brave) Kinder, die ihre Stiefel oder Strümpfe vor die Tür oder auf das Fensterbrett gestellt haben, mit Süßigkeiten. Es gibt einige Gedichte und Sprüche, die die Kinder dann aufsagen. Und natürlich gibt es auch Lieder, das bekannteste ist wohl: Lasst uns froh und munter sein (hier als PDF). Die Melodie und den Text (als Karaoke-Version) findet ihr hinter diesem Link.
Nikolaus tritt oftmals zusammen mit seinem Gehilfen Knecht Ruprecht auf. In den verschiedenen Regionen gibt es auch unterschiedliche Bräuche und sogar Namen.
Der weißbärtige Weihnachtsmann mit rotem Gewand geht auf den niederländischen „Sinterklaas“ zurück.
Coca Cola warb mit diesem Bild des Heiligen Nikolaus, der in ihrer Werbung in den Firmenfarben auftrat, schon um die Jahrhundertwende.
Der Heilige Nikolaus gilt u.a. als Patron der Kinder, alter Menschen, der Feuerwehr, der Pilger und Reisenden, der Gefangenen, der Kaufleute, Bäcker und Wirte, der Schiffer, Matrosen, Fischer, Bauern, für glückliche Heirat und Wiedererlangung gestohlener Gegenstände und gegen Wassergefahren, Seenot und Diebe. Wenn ihr euch für historische Forschungen und Geschichte interessiert, dann lest doch hier weiter: Grabräuber in Myra.
Und was gibt es noch zum Nikolaustag zu sagen? Hier in der Mitte Deutschlands hat es heute oft geregnet. Nach einer Bauernregel heißt es: „Regnet es an Nikolaus, wird der Winter streng, ein Graus!“ – Ich freue mich auf den Winter!
„Ich gehe mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. Mein Licht ist schön, könnt ihr es seh’n? Rabimmel, Rabammel, Rabumm…“
Dieses Lied kann man in diesen Tagen oft hören – auf den Laternenumzügen der Kinder. In den Kindergärten, in den Schulen und in den Familien sind in den letzten Tagen viele schöne Laternen gebastelt worden. Und wenn es dunkel ist, treffen sich die Kinder und ihre Eltern in den Städten und Dörfern, um gemeinsam die Straßen entlang zu gehen. Der 11. November ist nämlich Martinstag – da gibt es den Martinsumzug, zu Ehren des Heiligen Martin. Ihm begegnet man auch auf vielen Wappen, auf Kirchenfenstern und Bildern. Er ist leicht zu erkennen: Martin sitzt auf einem Pferd und zerteilt mit seinem Schwert einen Mantel – seinen eigenen Mantel, um die Hälfte davon einem Armen zu geben. Er ist der Schutzheilige der Armen, aber auch der Reiter, der Soldaten, der Gastwirte und sogar der Trinker! Wenn du dich für die Geschichte des Heiligen Martin (Martin von Tours) interessierst, solltest du in der Wikipedia nachlesen – oder, wenn du schon gut Deutsch verstehst und deinen Wortschatz erweitern möchtest, findest du hier viele weitere Informationen: Martin von Tours – Geschichte. Eine Kurzfassung: Martin war ein römischer Soldat, der viele gute Taten vollbrachte und deshalb Bischof werden sollte. Da er aber sehr bescheiden war, wollte er das nicht und versteckte sich in einer Scheune. Aber die Gänse, die dort waren, schnatterten ganz laut (wie Gänse das eben tun) und verrieten somit sein Versteck. In vielen Familien kommt deshalb im November eine Martinsgans auf den Tisch, wir lassen uns den Braten schmecken! Guten Appetit!
„Ich gehe mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. Mein Licht ist aus, wir geh’n nach Haus’, Rabimmel, Rabammel, Rabumm…“
Es gibt ein wunderbares Lied über die Schwierigkeiten mit den drei Leitformen (Stammformen) der Verben. Zur Erinnerung:
Infinitiv - Präteritum - Partizip II
Der Liedermacher Klaus-André Eickhoff wundert sich im Lied, warum es heißt:
lügen - log - gelogen und dann aber:
kaufen - kaufte - gekauft
Nun, demnächst erscheint hier ein Artikel über starke, schwache und gemischte Verben, mit vielen Beispielen und Übungen. Aber hört euch doch erst mal dieses Lied an - nur so zum Spaß! Für diejenigen unter euch, die gleichzeitig etwas zum Lernen und Üben brauchen, gibt es natürlich auch etwas: den Liedtext als Lückentext (PDF) Die Sache mit der deutschen Sprache (oder als doc Die Sache mit der deutschen Sprache ) (gleichzeitig hören + lesen + verstehen + schreiben) und hier vollständige LiedDie Sache (hören + lesen + vergleichen), hier auch noch als doc Die Sache .
Wenn euch dieses Lied auch so gut gefällt, könnt ihr auf der Website von Klaus – André Eickhoff noch mehr von ihm hören und lesen. Dort findet ihr zum Beispiel seine Biografie, eine Übersicht über seine Programme und Alben (Plural von Album) und eine interessante Seite „Zwischentöne“. (Für alle, die sich auf Test-Daf vorbereiten!) Klaus – André Eickhoff war so nett, uns und euch zu erlauben, mit diesem Lied Deutsch zu lernen. Vielen Dank!
Aufgabe: Schreib einen Kommentar über das Lied! (Wie gefällt es dir?)
Feierabend! Das ist mein Lieblings-Wort! Wenn die Arbeit beendet ist und man freie Zeit vor sich hat, kann man ganz erleichtert sagen: Feierabend! Das klingt viel, viel schöner als: Arbeits-Ende, Schluss oder Das war’s. Feierabend ist also der Zeitpunkt, an dem die Arbeit (auch die Lernerei, der Unterricht, die Renovierungsarbeiten, die Kneipenöffnung….) beendet ist. Sozusagen ein Signal – Wort. Manche Menschen lassen alles fallen, was sie gerade inder Hand haben, wenn sie das Wort Feierabend hören. Dann geht es nach Hause, oder auf ein Bier in die Kneipe, oder mit Freunden zum Fußball…. Feierabend kann aber auch ein Zeitraum sein, nämlich der Zeitraum ohne (bezahlte) Arbeit, ein anderes Wort für Freizeit. Seniorenheime werden sehr gern auch „Feierabendheime“ genannt, Gartenkolonien und Fernsehsendungen, aber auch Familien tragen als Namen Feierabend. Besonders schwer haben es die Menschen, die Feierabend heißen, denn die müssen sich immer viele Witze (im Feierabendverkehr) anhören, wie zum Beispiel diese hier (Feierabend – Witze) Manchmal, wenn man wirklich genug und die Nase voll hat, sagt man: „Schluss! Aus! Feierabend!“ “ Jetzt ist aber Feierabend„ habe ich oft zu den Kindern gesagt, wenn sie immer noch gelesen oder geschwatzt haben, obwohl sie schon längst schlafen sollten. (Da waren sie noch klein und süß…) Da haben wir schon vorher hundertmal „Gute Nacht“ gewünscht. Bleiben wir doch mal bei den Wünschen! Was kann man sich denn auf Deutsch alles so wünschen? Beim Essen, zum Abschied, vor Prüfungen, in der Kneipe…. Hier findet ihr ein Arbeitsblatt mit verschiedenen Situationen, denen die Wünsche zugeordnet werden sollen: Arbeitsblatt Wünsche und wenn ihr nicht sicher seid, hier die Lösungen: Lösung Viele Situationen Und jetzt ist noch kein Feierabend, es gibt noch ein kleines Lied von Otto:
Auch von Loriot gibt es einen wunderbaren Sketch, der „Feierabend“ heißt.
1964 kam eine französische Sängerin zu einem Gastspiel nach Göttingen ans Junge Theater. Sie hieß Barbara und scheint hier wirklich nette Menschen kennengelernt zu haben, denn sie hat ein Lied über Göttingen gemacht. Dieser Chanson machte Göttingen in Frankreich bekannt. Den deutschen Liedtext findet ihr hier: Barbara-Göttingen. Im Video singt sie abwechselnd deutsch und französisch.