Deut(sch)lich – Deutsch lernen macht Spaß!

Das Blog des Sprachzentrums TANDEM Göttingen

Archive for the ‘Spiele’ Category

Pit im Deutschunterricht

Posted by hilkoimsprachzentrum - 13. August 2013

Heute möchten wir Euch ein Spiel vorstellen, das man sehr gut im Sprachunterricht einsetzen kann, nämlich Pit von Edgar Cayce (der die Idee von Harry Gavitt übernommen hatte). Pit ist schon sehr alt, die erste Ausgabe erschien 1903. Eigentlich ist es ein Wirtschaftsspiel, bei dem die Spielerinnen und Spieler mit Rohstoffen handeln. Davon gibt es so viele verschiedene, wie Leute mitspielen. Das Ziel des Spiels ist es, dass alle neun eigenen Karten den gleichen Rohstoff zeigen. Dann klingelt man mit einer Klingel, die in der Mitte steht und hat die Runde gewonnen.
Bei Pit gibt es zwei Besonderheiten:
- Erstens tauschen alle Spieler gleichzeitig. Man muss also einfach laut rufen, was man tauschen will und hoffen, dass jemand anders mitmacht.
- Zweitens darf man nicht sagen, was für Karten man tauschen möchte. Man darf nur die Zahl der gleichen Karten sagen (1 bis 4). Man ruft also zum Beispiel laut „zwei!“, wenn man zwei gleiche Karten gegen zwei andere Karten tauschen möchte. Und das so lange, bis jemand klingelt.
Warum dieses Spiel für den Deutschunterricht interessant ist? Weil man nach den ersten Runden die Wörter eins bis vier durch andere Wörter ersetzen kann. Am Anfang zum Beispiel durch Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Oder durch Nominativ, Akkusativ, Dativ und Genitiv. Besonders lustig wird es, wenn die Wörter für die Schülerinnen und Schüler neu und ähnlich sind – wir hatten viel Spaß mit Hirsch, Kitsch, Kirche und Kirsche. Plötzlich haben sich alle sehr bemüht, die Wörter deutlich auszusprechen!
Pit kann man mit bis zu acht Leuten spielen (das ist auch eine ideale Zahl). Ab etwa fünf Personen macht es Spaß. Es ist in vielen Ausgaben erschienen, in Deutschland zuletzt bei Winning Moves.

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hören, spielen, lernen

Posted by deutschlich - 1. September 2010

Hier ein weiterer Tipp, um am Computer spielend den Wortschatz zu erweitern und zu festigen: Auf den Seiten des Pons- Bildwörterbuches  gibt es jeden Monat ein anderes Spiel des Monats. Im September ist es das Europa -Spiel: Man sieht die Flaggen der europäischen Länder, hört die Namen der Länder und ordnet sie zu. Hör zu! heißt das Spiel, und im Archiv kannst du weitere finden.

Wie heißt eigentlich “Deutschland” in deiner Sprache? Und “deutsch“?

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Spiele, Computer, Vokabeln

Posted by deutschlich - 23. August 2010

Auf dem bab.la Sprachportal gibt es verschiedenen Spiele, um am Computer Vokabeln zu lernen. Diese Spiele sind sehr bekannt: Galgenmännchen, Buchstabensalat und Memorize. Hier spielt man allein, aber gegen die Zeit. Man kann verschiedenen Sprachen einstellen (natürlich auch Deutsch) und verschiedene Level (Niveaus) wählen. Je schneller man ist, desto besser! Es gibt auch eine Bestenliste, auf der man sich eintragen kann. Viel Spaß beim Spielen und Vokabellernen am Computer!

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Rücken an Rücken

Posted by deutschlich - 9. August 2010

Rücken an Rücken

Rücken an Rücken

Die Teilnehmer stehen paarweise Rücken an Rücken. Der Lehrer (oder ein Teilnehmer) stellt Fragen, die möglichst genau beantwortet werden sollen:

Welche Farbe hat Katjas T-Shirt? Was hat Olga um den Hals? Hat sich Alex heute rasiert? Was für Schuhe trägt Mike? Trägt Maria Ohrringe? …

Alternative: Jeder soll seinen Partner möglichst genau beschreiben. Vorher darf er drei Fragen stellen, die der Partner aber nur mit ja oder nein beantworten darf.

Am schönsten funktioniert dieses “Spiel” im Freien und im Stehen, aber man kann es natürlich auch im Klassenzimmer und im Sitzen spielen (“Stuhl an Stuhl”).

Mit “Rücken an Rücken” üben wir: Personenbeschreibung, Adjektive, Adjektivdeklination, Satzbildung, Fragesätze formulieren, Entscheidungsfragen, Akkusativ (nach tragen , haben…)

weitere Spiele: Chef und Sekretärin; Spiel zum Kennenlernen; Stille Post- ein lautes Spiel; Definitionsspiel; Fließband

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Ein Diktatspiel: Chef und Sekretärin

Posted by isabellimsprachzentrum - 12. Januar 2010

In die 4 Ecken des Raumes stellen sich 4 Teilnehmer – das sind die Chefs. Jeder Chef sucht sich eine Sekretärin/ einen Sekretär. Die Sekretärin stellt sich mit Schreibzeug  in die gegenüberliegende Ecke. (Da steht auch ein anderer Chef!) Aufgabe: Die Sekretäre schreiben (fehlerfrei) einen Brief/Text auf, den ihr Chef (laut) diktiert. Der Chef kontrolliert anschließend. Am schönsten funktioniert das Spiel, wenn die zu diktierenden Texte sich etwas unterscheiden.

Achtung! Lärmpegel! (Natürlich ist es etwas lauter!) Die Anzahl der Chefinnen und Sekretäre richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Ein Chef kann auch mehrere Sekretärinnen haben, die dann aber nicht zusammenstehen. Das Stehen ist bei diesem Spiel wichtig, und auch eine gewisse Entfernung. Die Texte richten sich natürlich nach der Niveaustufe und Unterrichtsthemen.

weitere Ideen für Diktate und Spiele: Laufdiktat, Satzbildung, Stille Post, Spiel zum Kennenlernen, Ein Satz, Mal doch mal, Fließband, Geschichtensalat

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Satzbildung – eine Übung

Posted by deutschlich - 17. November 2009

Selbst ist der Satz!

Heute gibt es einen Tipp, wie man Sätze nicht nur verstehen, sondern auch rekonstruieren kann.

Für Selberlerner: Such dir Sätze aus, die dir gefallen und die du gerne selber sprechen oder schreiben würdest. Sie sollten allerdings etwas länger sein und Strukturen enthalten, die du wirklich lernen möchtest. Kopiere diese Sätze und vergrößere  sie dabei. Eine Schriftgröße von 48 sollte es mindestens sein, farbiges Papier ist angenehmer für die Augen. Jetzt zerschneidest du die Sätze, Wort für Wort. Denn das ist die eigentliche Aufgabe: Lege die Wörter in der richtigen Reihenfolge vor dir auf den Tisch, so dass der Original-Satz entsteht. Kontrolliere dann (mit den Original – Sätzen). Steck deine Satzschnipsel dann in einen Briefumschlag, beschrifte ihn und lege den Umschlag zunächst weg. Nach ein paar Tagen wiederholst du einfach diese Übung und schaust, ob du immer noch alles verstehst. Du wirst staunen, welche Aha- Erlebnisse man bei so einem Satz-Puzzle hat, denn „so ganz nebenbei“ lernt man nämlich sehr viel über die deutsche Grammatik!

Für Klassen oder Gruppen: Jedes Team bekommt einen Umschlag mit mehreren Sätzen. (Wichtig: jeder Satz muss in einer anderen Farbe sein!) Die Sätze werden gemeinsam bearbeitet, dabei kann und sollte diskutiert werden. Gemeinsame Kontrolle oder gegenseitige.

Satz-Puzzle

Satz-Puzzle

Weitere Tipps und Methoden für den Unterricht und für das Selberlernen findest du hier:

Laufdiktat (aufmerksam lesen, diktieren und schreiben)

Ein Satz? Ein Satz! (kreatives Schreiben von einzelnen Sätzen)

 

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Europas Städte – Wo liegen sie?

Posted by deutschlich - 6. Oktober 2009

Bist du gut in Geographie? Kennst du die großen Städte Europas? Und spielst du gerne Dart?  Dann schau doch mal bei: Die Sueddeutsche vorbei, da gibt es ein Spiel, das heißt Metropoli.  Aus der Spielanleitung: “Beweisen Sie Ihre Europakenntnisse! Spiel starten, geographische Position von 10 europäischen Städten bestimmen und im Highscore vergleichen wie gut Sie sind!” 

Schreibt uns, wie viele Kilometer eure Abweichung war!

Viel Spaß!

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Stille Post – ein lautes Spiel

Posted by isabellimsprachzentrum - 16. September 2009

Ich sag' dir was!

Ich sag' dir was!

Alle Teilnehmer stehen im Kreis, jeder zweite hat einen Zettel mit einem Satz bekommen. Diesen Satz spricht er zu seinem Nachbarn, der aufmerksam zuhört (und keinen Zettel hat). Der Nachbar spricht dann den Satz, den er gehört hat, seinem nächsten Nachbarn weiter. Und so weiter. Bei 10 Teilnehmern “laufen” also 5 verschiedene Sätze immer weiter, gleichzeitig natürlich. Jeder muss  abwechselnd hören oder sprechen. Der jeweils Letzte (der am Anfang keinen Zettel bekommen hat), spricht dann seinen Satz in die Runde und der Originalsatz wird auch vorgelesen. Wie früher bei dem Kinderspiel “Stille Post” haben sich die Sätze mehr oder weniger verändert und ergeben einen neuen oder keinen Sinn. Welche Sätze kann man nehmen? Die Sätze sollten interessant sein, nicht zu kurz und nicht zu leicht. “50 % der Kinder ärgern sich über rauchende Eltern.”3 % der Spanier wären gern bessere Liebhaber.” Sätze mit Zahlenangaben eignen sich sehr gut. Als PDF :Umfrageergebnisse Zettel sind hier ein paar Beispielsätze, entnommen aus “Schotts Sammelsurium 2008″. Vorteile: Training des aktiven Zuhörens (Rückfragen ausdrücklich erwünscht); Aussprachetraining (laut, klar); sich einen Satz merken, auch wenn man nicht alles versteht (keine Übersetzungen); Konzentration und Aufmerksamkeit; Vergleich mit Originalsatz, Verständnis (jeder bekommt am Ende alle Sätze als Kopie); anschließende Diskussion über den Inhalt; Auswahl der Sätze nach Sprachniveau und Unterrichstziel - Nachteile: Die Aktion heißt zwar Stille Post, ist aber etwas lauter. Funktioniert nur mit gerader Anzahl der Teilnehmer. Satz- Zettel müssen vorbereitet sein, ebenso die Kopien mit allen Sätzen. Am besten im Stehen, im Sitzen macht es weniger Spaß.

Hier ein paar Bilder des Schülerkurses am Tandem-Sprachzentrum:
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Spiel zum Kennenlernen

Posted by isabellimsprachzentrum - 14. September 2009

Zu Beginn eines Deutschkurses ist es ganz wichtig, dass die Teilnehmer sich kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. Wir haben heute das 4-Ecken-Spiel (mit vielen Schülern aus Norwegen, einigen aus Italien und diversen anderen Nationalitäten) gespielt: Alle Teilnehmer stehen und es gibt genügend Platz im Raum, um sich zu bewegen. Es wird eine Frage/ eine Aussage vorgelesen und jeder Ecke wird eine andere Antwort zugeordnet (mit der Hand zeigen). Die Teilnehmer stellen sich dann in die Ecke ihrer Wahl, begrüßen dort die anderen und stellen sich vor. Ein paar Beispiele für Fragen und Antworten:

Wann hast du Geburtstag? (im Frühling, Sommer, Herbst,Winter)  Was ist dein Lieblingsessen? (Pizza, Suppe, Pommes, Schokolade)   Was trinkst du am liebsten? (Cola, Bier, Wasser, Milch)   Was machst du sehr gerne? (Sport, Mathematik, Musik, nichts)  Warst du schon in Deutschland? (dies ist mein erstes Mal, schon Mal, schon oft, regelmäßig) Mit welchem Buchstaben fängt dein Vorname an? (A-F, G-K, L-Q, R-Z) Welche Musik hörst du gern? (Klassik, Pop, Rock, HeavyMetal) Wer will, das du hier bist? (meine Eltern, meine Lehrer, ich, meine Freunde)  Wie viele neue Wörter möchtest du jeden Tag lernen? (50, 100, 200, 10)

200 Wörter!

200 Wörter!

Die Vorteile: Hören und verstehen waren wichtig, um sich für eine Antwort zu entscheiden. Jeder kam mit den anderen in Kontakt. Bewegung hilft beim Lernen. Die Fragen haben sich später im Unterricht die Teilnehmer gegenseitig gestellt (“Priming” fürs Partnerinterview). Verschiedene Sprach-Niveaus konnten berücksichtigt werden. Jeder hat (zumindestens kurz) gesprochen und sich vorgestellt. Erste Informationen für die Lehrer (Geburtstage, Vorlieben, Wünsche…)  Dauer des Spiels: 10 Minuten .Und das Wichtigste: Wir hatten sehr viel Spaß!

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Mal doch mal ein…

Posted by hilkoimsprachzentrum - 12. Juni 2009

Eine schöne Übung für Fortgeschrittene geht so: Ein Schüler denkt sich einen Gegenstand aus und muss diesen beschreiben, aber nur mit geometrischen Formen. Ein anderer Schüler stellt sich an die Tafel und malt nach der Beschreibung ein Bild. Wer erkennen kann, was auf dem Bild zu sehen ist, darf gleich raten. Noch schwieriger, aber auch viel lustiger, ist es, wenn dem Schüler, der das Bild beschreibt, die Augen verbunden werden.
Mit dieser Übung lernt man, etwas sehr genau zu beschreiben, und auch das Hörverstehen wird trainiert. Hier ist ein Beispiel von heute morgen – versucht mal, es zu malen!

Zuerst malt ihr ein Dreieck mit der Spitze nach oben.
Dann malt ihr ein zweites, gleich großes Dreieck direkt rechts daneben, aber ohne die untere Linie.
Die beiden oberen Spitzen der beiden Dreiecke verbindet ihr mit einer Linie.
Beim linken Dreieck müsst ihr jetzt die Linie, die von rechts unten nach links oben führt, oben noch ein kleines bisschen länger machen.
Oben auf diese kleine Verlängerung malt ihr eine kurze Linie von links nach rechts.
Auf die Spitze des rechten Dreiecks malt ihr einen kleinen Halbkreis, der nach links offen ist.
Jetzt müsst ihr zur linken unteren Ecke des linken Dreiecks gehen und einen großen Kreis drum herum malen (aber nicht so groß wie das Dreieck). Und noch einen Kreis um die rechte untere Ecke des rechten Dreiecks.

Fertig ist euer Bild! Und was habt ihr gemalt? Antworten bitte in die Kommentare (ein kleiner Hinweis: Es ist etwas, das typisch für Göttingen ist).

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