Deut(sch)lich

Deutsch lernen macht Spaß

Archiv für die Kategorie ‘Spiele’

Satzbildung – eine Übung

Verfasst von deutschlich am 17. November 2009

Selbst ist der Satz!

Heute gibt es einen Tipp, wie man Sätze nicht nur verstehen, sondern auch rekonstruieren kann.

Für Selberlerner: Such dir Sätze aus, die dir gefallen und die du gerne selber sprechen oder schreiben würdest. Sie sollten allerdings etwas länger sein und Strukturen enthalten, die du wirklich lernen möchtest. Kopiere diese Sätze und vergrößere  sie dabei. Eine Schriftgröße von 48 sollte es mindestens sein, farbiges Papier ist angenehmer für die Augen. Jetzt zerschneidest du die Sätze, Wort für Wort. Denn das ist die eigentliche Aufgabe: Lege die Wörter in der richtigen Reihenfolge vor dir auf den Tisch, so dass der Original-Satz entsteht. Kontrolliere dann (mit den Original – Sätzen). Steck deine Satzschnipsel dann in einen Briefumschlag, beschrifte ihn und lege den Umschlag zunächst weg. Nach ein paar Tagen wiederholst du einfach diese Übung und schaust, ob du immer noch alles verstehst. Du wirst staunen, welche Aha- Erlebnisse man bei so einem Satz-Puzzle hat, denn „so ganz nebenbei“ lernt man nämlich sehr viel über die deutsche Grammatik!

Für Klassen oder Gruppen: Jedes Team bekommt einen Umschlag mit mehreren Sätzen. (Wichtig: jeder Satz muss in einer anderen Farbe sein!) Die Sätze werden gemeinsam bearbeitet, dabei kann und sollte diskutiert werden. Gemeinsame Kontrolle oder gegenseitige.

Satz-Puzzle

Satz-Puzzle

Weitere Tipps und Methoden für den Unterricht und für das Selberlernen findest du hier:

Laufdiktat (aufmerksam lesen, diktieren und schreiben)

Ein Satz? Ein Satz! (kreatives Schreiben von einzelnen Sätzen)

 

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Europas Städte – Wo liegen sie?

Verfasst von deutschlich am 6. Oktober 2009

Bist du gut in Geographie? Kennst du die großen Städte Europas? Und spielst du gerne Dart?  Dann schau doch mal bei: Die Sueddeutsche vorbei, da gibt es ein Spiel, das heißt Metropoli.  Aus der Spielanleitung: „Beweisen Sie Ihre Europakenntnisse! Spiel starten, geographische Position von 10 europäischen Städten bestimmen und im Highscore vergleichen wie gut Sie sind!“ 

Schreibt uns, wie viele Kilometer eure Abweichung war!

Viel Spaß!

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Stille Post – ein lautes Spiel

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 16. September 2009

Ich sag' dir was!

Ich sag' dir was!

Alle Teilnehmer stehen im Kreis, jeder zweite hat einen Zettel mit einem Satz bekommen. Diesen Satz spricht er zu seinem Nachbarn, der aufmerksam zuhört (und keinen Zettel hat). Der Nachbar spricht dann den Satz, den er gehört hat, seinem nächsten Nachbarn weiter. Und so weiter. Bei 10 Teilnehmern „laufen“ also 5 verschiedene Sätze immer weiter, gleichzeitig natürlich. Jeder muss  abwechselnd hören oder sprechen. Der jeweils Letzte (der am Anfang keinen Zettel bekommen hat), spricht dann seinen Satz in die Runde und der Originalsatz wird auch vorgelesen. Wie früher bei dem Kinderspiel „Stille Post“ haben sich die Sätze mehr oder weniger verändert und ergeben einen neuen oder keinen Sinn. Welche Sätze kann man nehmen? Die Sätze sollten interessant sein, nicht zu kurz und nicht zu leicht. „50 % der Kinder ärgern sich über rauchende Eltern.“3 % der Spanier wären gern bessere Liebhaber.“ Sätze mit Zahlenangaben eignen sich sehr gut. Als PDF :Umfrageergebnisse Zettel sind hier ein paar Beispielsätze, entnommen aus „Schotts Sammelsurium 2008″. Vorteile: Training des aktiven Zuhörens (Rückfragen ausdrücklich erwünscht); Aussprachetraining (laut, klar); sich einen Satz merken, auch wenn man nicht alles versteht (keine Übersetzungen); Konzentration und Aufmerksamkeit; Vergleich mit Originalsatz, Verständnis (jeder bekommt am Ende alle Sätze als Kopie); anschließende Diskussion über den Inhalt; Auswahl der Sätze nach Sprachniveau und Unterrichstziel - Nachteile: Die Aktion heißt zwar Stille Post, ist aber etwas lauter. Funktioniert nur mit gerader Anzahl der Teilnehmer. Satz- Zettel müssen vorbereitet sein, ebenso die Kopien mit allen Sätzen. Am besten im Stehen, im Sitzen macht es weniger Spaß.

Hier ein paar Bilder des Schülerkurses am Tandem-Sprachzentrum:
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Spiel zum Kennenlernen

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 14. September 2009

Zu Beginn eines Deutschkurses ist es ganz wichtig, dass die Teilnehmer sich kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. Wir haben heute das 4-Ecken-Spiel (mit vielen Schülern aus Norwegen, einigen aus Italien und diversen anderen Nationalitäten) gespielt: Alle Teilnehmer stehen und es gibt genügend Platz im Raum, um sich zu bewegen. Es wird eine Frage/ eine Aussage vorgelesen und jeder Ecke wird eine andere Antwort zugeordnet (mit der Hand zeigen). Die Teilnehmer stellen sich dann in die Ecke ihrer Wahl, begrüßen dort die anderen und stellen sich vor. Ein paar Beispiele für Fragen und Antworten:

Wann hast du Geburtstag? (im Frühling, Sommer, Herbst,Winter)  Was ist dein Lieblingsessen? (Pizza, Suppe, Pommes, Schokolade)   Was trinkst du am liebsten? (Cola, Bier, Wasser, Milch)   Was machst du sehr gerne? (Sport, Mathematik, Musik, nichts)  Warst du schon in Deutschland? (dies ist mein erstes Mal, schon Mal, schon oft, regelmäßig) Mit welchem Buchstaben fängt dein Vorname an? (A-F, G-K, L-Q, R-Z) Welche Musik hörst du gern? (Klassik, Pop, Rock, HeavyMetal) Wer will, das du hier bist? (meine Eltern, meine Lehrer, ich, meine Freunde)  Wie viele neue Wörter möchtest du jeden Tag lernen? (50, 100, 200, 10)

200 Wörter!

200 Wörter!

Die Vorteile: Hören und verstehen waren wichtig, um sich für eine Antwort zu entscheiden. Jeder kam mit den anderen in Kontakt. Bewegung hilft beim Lernen. Die Fragen haben sich später im Unterricht die Teilnehmer gegenseitig gestellt („Priming“ fürs Partnerinterview). Verschiedene Sprach-Niveaus konnten berücksichtigt werden. Jeder hat (zumindestens kurz) gesprochen und sich vorgestellt. Erste Informationen für die Lehrer (Geburtstage, Vorlieben, Wünsche…)  Dauer des Spiels: 10 Minuten .Und das Wichtigste: Wir hatten sehr viel Spaß!

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Mal doch mal ein…

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 12. Juni 2009

Eine schöne Übung für Fortgeschrittene geht so: Ein Schüler denkt sich einen Gegenstand aus und muss diesen beschreiben, aber nur mit geometrischen Formen. Ein anderer Schüler stellt sich an die Tafel und malt nach der Beschreibung ein Bild. Wer erkennen kann, was auf dem Bild zu sehen ist, darf gleich raten. Noch schwieriger, aber auch viel lustiger, ist es, wenn dem Schüler, der das Bild beschreibt, die Augen verbunden werden.
Mit dieser Übung lernt man, etwas sehr genau zu beschreiben, und auch das Hörverstehen wird trainiert. Hier ist ein Beispiel von heute morgen – versucht mal, es zu malen!

Zuerst malt ihr ein Dreieck mit der Spitze nach oben.
Dann malt ihr ein zweites, gleich großes Dreieck direkt rechts daneben, aber ohne die untere Linie.
Die beiden oberen Spitzen der beiden Dreiecke verbindet ihr mit einer Linie.
Beim linken Dreieck müsst ihr jetzt die Linie, die von rechts unten nach links oben führt, oben noch ein kleines bisschen länger machen.
Oben auf diese kleine Verlängerung malt ihr eine kurze Linie von links nach rechts.
Auf die Spitze des rechten Dreiecks malt ihr einen kleinen Halbkreis, der nach links offen ist.
Jetzt müsst ihr zur linken unteren Ecke des linken Dreiecks gehen und einen großen Kreis drum herum malen (aber nicht so groß wie das Dreieck). Und noch einen Kreis um die rechte untere Ecke des rechten Dreiecks.

Fertig ist euer Bild! Und was habt ihr gemalt? Antworten bitte in die Kommentare (ein kleiner Hinweis: Es ist etwas, das typisch für Göttingen ist).

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Beim Doktor

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 22. Mai 2009

Irgendwann muss jeder mal zum Doktor. Die Auswahl ist groß: Kinderarzt (für Kinder), Frauenarzt (für Frauen), Hals-Nasen-Ohrenarzt (für Hälse, Nasen und Ohren), Zahnarzt (für Zähne), Hausarzt (für Häuser), Hautarzt (für die Haut), Nervenarzt (für die Nerven), Augenarzt (für die Augen) …… Für jedes gesundheitliches Problem gibt es einen Spezialisten. Und wenn mein Problem ist, mein Problem in einer fremden Sprache zu formulieren? Den Doktor und die Schwester und die Apothekerin zu verstehen? Dann hilft nur Prophylaxe, aber nicht bei einem Arzt, sondern in einer Sprachschule! Für alle, die schon mal testen wollen, wie gut sie die Anweisungen eines Artzes verstehen, gibt es hier einen Link:  Doktorspiele     

Dr. med. Eckart von Hirschhausen ist Mediziner und Kabarettist. Ich empfehle euch, seine Website mal genauer anzusehen: Hier gibt es viele Gelegenheiten, auf humorvolle Weise sein Deutsch zu verbessern –  Texte und Geschichten zum Lesen und Hören, interaktive Spiele und Ausschnitte aus seinen Programmen. Und im Medienarchiv kann man ihn in verschiedenen Sendungen anschauen.

Deutsch lernen macht schließlich Spaß!

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Definitionen im Deutschunterricht

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 24. März 2009

Wenn man eine Fremdsprache lernt, kommt man nicht drumherum, möglichst viele Wörter zu lernen. Je größer der Wortschatz, desto besser kann man verstehen und sich ausdrücken. Aber egal, wie viele Wörter man kennt, unweigerlich stößt man auf weitere, die man (noch) nicht versteht. In unserem Test-DaF-Vorbereitungskurs lesen wir zur Zeit verschiedene Zeitungsartikel, um das Leseverstehen zu trainieren. Und mit den unbekannten Wörtern spielten wir ein kreatives Definitions -Spiel. Die Ergebnisse des Spiels findet ihr unter Drittens. Zunächst aber ein paar Gedanken  zum Begriff „Definition“:

1. Was ist eine Definition?

Eine Definition ist eine (möglichst) eindeutige Bestimmung eines Begriffes. Definitionen werden von uns selber festgesetzt und sind demnach nichts weiter als sprachliche Konventionen. Sie sind notwendig, um eine Verständigung über die benutzten Wörter und Begriffe herbeizuführen bzw. Missverständisse auszuschließen. Dies und noch mehr zum Begriff „Definition“ kann man (z.B.) bei Wikipedia nachlesen.

2. Zitate zum Thema „Definition“

Die Deutschen entschlüpfen der Definition“ (F.W.Nietzsche)

Definition Politik: Heiligenscheine auf Unschuldsmienen.“ (P.E.Schumacher)

„Definition: ein logisch vollkommener Begriff.“ (I. Kant)

„Eine Definition, die nicht witzig ist, taugt nichts.“ (F.Schlegel)

„Eine genaue Definition zieht einen Lattenzaun um einen feststehenden Begriff.“ (W. Puzicha)

Alles wird gut – immer! Es kommt nur auf die Definition von „gut“ an!“ ( R. Krauleidis)

3. Definitions – Spiel

Die Teilnehmer bekommen (oder suchen) eine Auswahl an Substantiven aus einem Text, den wir lesen werden. Jeder sucht sich 1 -2 Wörter aus, die er nicht kennt und von denen er auch keine Idee hat, was sie bedeuten könnten. (Das waren z.B. diese Wörteraus einem Zeitungsartikel: Führungsstil, Innovation, Ehrgeiz, Geschäftsführung, Vorgesetzter, Unwahrheit, Umgangsformen, Karriere…) Aufgabe: Erfinde eine Defintion zu diesem Begriff! Diese Definition soll kreativ, intelligent und phantasievoll sein! Auf keinen Fall realistisch! Je „verrückter“, desto besser! Jeder bekommt ausreichend Zeit zum Schreiben, die Definitionen werden vorgelesen, gewürdigt  und gesammelt. Nach der Bearbeitung des Textes können wir dann noch einmal gemeinsam über unsere Definitionen lachen. Hier die Definitionen aus unserem aktuellen Kurs:

Loyalität ist eine Sprache, die man nur schwer verstehen kann.“ (Hsi-Yen aus Taiwan))

Ein Höhenflug ist ein Flug, der von der Erde bis zum Mond fliegt.“ (Eva aus Spanien)

Ein Stolperstein ist ein Stein, der benutzt wird, wenn jemand seine Muskeln trainieren möchte. Der Stein ist sehr schwer und man kann ihn fast nicht heben.“ (Mads aus Dänemark)

Ehrgeiz ist ein afrikanisches Kleidungsstück, das nur bei Hochzeiten getragen wird.“ (Isabell aus Deutschland)

EineStrafanzeige ist eine Harmonie, die man für eine Religion braucht.“ (Hsi-Yen aus Taiwan)

Eine Führungskraft ist eine Kraft, die man immer hat, nachdem man sich erholt hat.“ (Num aus Thailand)

Eine Karriereleiter ist ein Werkzeug, das für das Schneiden von Metallen verwendet werden kann.“ (Vera aus Deutschland)

„ Ein Aktienskandal ist die Wahl von Personen, die ihn gemacht haben.“ (Num aus Thailand)

Eine Karriereleiter ist ein Insekt, das ausschließlich auf den Philippinen zu finden ist.“ (Vera)

  

Sprachlich stellt das „Erfinden“ von Definitionen mehrere Anforderungen und ich als Lehrerin kann gut daran erkennen, auf welche grammatischen Themen noch einmal eingegangen werden sollte. Zum Beispiel können diese Teilnehmer sehr gut mit Relativsätzen umgehen.

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Abschiedsabend

Verfasst von deutschlich am 15. März 2009

Spieleabend zum Abschluss

Spieleabend zum Abschluss

Am Freitag haben wir zum Abschied der Gruppe aus Latina einen Spieleabend gemacht. In kleinen Gruppen haben wir Kühe getauscht, Salat angemischt, Wörter umschrieben, Könige und Diener gesucht, Pinguine gestapelt und noch so einiges mehr. Es war lustig – und ziemlich laut!
Wir hoffen, dass es Euch bei uns gefallen hat und Ihr mittlerweile gut nach Hause gekommen seid. Natürlich freuen uns, wenn wir mal wieder etwas von Euch hören!

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Fließband

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 10. März 2009

weitergeben und weitersagen

weitergeben und weitersagen

Eine schöne Möglichkeit der Auflockerung oder aber des Neu-Konzentrierens nach einer Pause ist das Bewegungsspiel: „Fließband“. Alle Schüler stehen auf, strecken ihre linke Hand nach vorne links und legen ihre rechte Hand über die Hand des Nachbarn. Jetzt wird ein Ball herumgegeben: er liegt in meiner linken Hand, ich nehme den Ball mit meiner rechten Hand und lege ihn in die linke Hand meiner rechten Nachbarin. So geht es weiter. Die erste Runde ist nur für die Technik des Greifens und Weitergebens, in der zweiten Runde kommt das Sprechen dazu. Ich beginne mit „A“ (Ball mit rechts aus links nehmen) und dann kommt „B“ (Ball in die Nachbar-Hand legen) „B“ wird von der Nachbarin wiederholt (Ball mit rechts aus links) und „C“ gesagt (Ball in Nachbarhand) . So geht es weiter. Das ganze ABC, und wenn wir „durch“ sind, wieder von vorne. Aber, Achtung: Es folgen weitere Bälle! Noch zwei Bälle mit dem ABC, dann ein Zahlen-Ball, die Wochentage und Monate machen manche dann ganz verrückt. Eine ideale Anzahl der Bälle ist die Hälfte der Teilnehmerzahl. Wir hatten gestern mit unserem „Italiener-Kurs“ also 7 Bälle! Das war ein Spaß! Die italienischen Schüler haben mit Begeisterung Wochentage, Monate, Zahlen und das Alphabet aufgesagt und haben dabei versucht, ihre Bewegungen zu koordinieren. Gar nicht so einfach!

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