Deut(sch)lich

Deutsch lernen macht Spaß

Archiv für die Kategorie ‘Stilblüten’

Gesehen in Göttingen

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 21. Oktober 2009

Hähnchengrill

Hähnchengrill aus Bodenhaltung

Bodenhaltung ist eine Methode, Hühner zu haben (zu „halten“). Aber wie hält man einen Hähnchengrill?

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Stilblüten, Teil 6

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 23. Juli 2009

Nach längerer Pause kommen hier mal wieder zwei Stilblüten aus Hilkos Unterricht. Viel Spaß!

  • „Wie geht es deiner Familie?“
    „Ganz gut, aber meine Mutter ist ein bisschen erkaltet.“ (eine Schülerin aus Russland)
  • Nicht ganz zur Jahreszeit passend, aber trotzdem schön: Ich war mit einer Gruppe auf dem schönen Göttinger Weihnachtsmarkt (übrigens auch eine gute Zeit, um Göttingen zu besuchen!). Dort war eine lebensgroße Krippenszene aufgebaut, mit Jesuskind, Maria und Joseph, Ochse und Esel, Hirten und den drei heiligen Königen. Ich fragte meine Gruppe, ob es so etwas auch in anderen Ländern gibt. Eine Schülerin aus Kasachstan antwortete: „Ja, aber ohne die Könige, nur mit Cowboys“ (gemeint waren die Hirten).

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Lustiges aus dem Unterricht

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 18. Mai 2009

„Das ist Schwarzer Humor! Verstehst du, was das ist?” – “Ja, Eddi Murphy!” (Will aus Manchester)

 “Warum hast du deine Schuhe geputzt?” – “Das war der letzte Wunsch meiner Großmutter!” (Chiara aus Italien)

Isabells roter Stift ist ausgelaufen. Als wir gesagt haben, dass ihr Kleid zum Glück auch rot ist, hat sie geantwortet: ” Ja, aber vorher war es weiß!”

„Sein Lieblingsessen ist Erdbärmarmelade!“ (Hakon aus Norwegen)

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Stilblüten, Teil 5

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 21. April 2009

Und hier noch mal zwei Stilblüten aus Hilkos Unterricht:

- Eine Kamerunerin beschrieb die Situation armer Leute in ihrer Heimat so: „Sie haben kein Geld, um ihre Kinder gesund zu essen.“

- In einem Hörtext erfuhren wir etwas über ehrenamtliches Engagement, zum Beispiel über eine Kinderärztin, die alle zwei Jahre für sechs Wochen im Ausland arbeitet. Danach fragte ich: „Was macht sie?“ Antwort: „In Kambodscha.“ Ich: „Ja, in Kambodscha, aber was macht sie da?“ Antwort: „Mit Kindern.“ Ich: „Ja, das ist auch richtig, sie arbeitet in Kambodscha mit Kindern, aber was macht sie mit den Kindern?“ Souveräne Antwort eines Kasachen: „Reparieren.“

Fortsetzung folgt.

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Bindestriche – ja oder nein?

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 8. April 2009

Deutsch ist bekannt dafür, dass es manchmal sehr lange Wörter gibt. Das bekannteste ist wahrscheinlich die Donaudampfschiffahrtsgesellschaft, aber noch länger ist das Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz. So weit brauchen wir es aber gar nicht zu treiben - auch ein Wort wie Schokoladenosterhase ist für viele Deutschlerner schon ziemlich beeindruckend. Richtig zusammengesetzt sind solche Wörter für Deutsche aber immer noch verständlich, oft besser, als wenn man die Wörter trennt (was in letzter Zeit insbesondere bei Produktnamen immer häufiger vorkommt. „Tomaten Suppe“ ist aber völlig sinnlos – korrekt und verständlich ist nur „Tomatensuppe“). Im Notfall kann man immer noch Bindestriche einsetzen. Wisst ihr, welcher der folgenden Straßennamen korrekt ist? Antworten bitte in die Kommentare.

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Berliner Straße

(Beide Fotos habe ich in einer kleinen Stadt im Schwarzwald in der gleichen Straße aufgenommen)

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Stilblüten, Teil 4

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 2. April 2009

Hier kommen mal wieder ein paar schöne Stilblüten aus meinem Unterricht – viel Spaß!

- Ein Schüler aus Uruguay las aus einem Text über Deutschland vor: Besonders gut hat mir der Chemiesee gefallen. Gemeint war natürlich der Chiemsee [ˈkiːmzeː], in dem zum Glück keine Umweltkatastrophe stattgefunden hat.

- Eine italienische Schülerin fragte in die Runde, ob wir uns später im Feuer der Mensa treffen würden. Nun ist scharfes Essen in der Mensa eher selten, und die Qualität des Essens erinnert auch nicht unbedingt an das Fegefeuer. Gemeint war natürlich das Foyer [foa'je:] der Mensa.

- Um Schülern zu demonstrieren, dass man bei unbekannten Wörtern nicht gleich das Wörterbuch benutzen muss, weil man Sätze auch so verstehen kann, gibt es simple Übungen, bei denen Sätze mit fehlenden Wörtern ergänzt werden müssen. Durch gesunden Menschenverstand lassen sich diese Sätze leicht vervollständigen. Ein Beispiel: „Könnten Sie mir bitte helfen, meinen Koffer in den fünften Stock zu _____? Es gibt hier leider keinen ________.“
Die erwarteten Lösungen sind natürlich bringen/ tragen/transportieren sowie Fahrstuhl/Lift/Aufzug. Das ergänzen die meisten Schüler auch problemlos, und wenn sie diese Wörter nicht kennen, verstehen sie zumindest die Sätze trotzdem. Einmal allerdings bekam ich eine sehr lebensnahe Variante von einer Mexikanerin serviert: „Könnten Sie mir bitte helfen, meinen Koffer in den fünften Stock zu tragen? Es gibt hier leider keinen Mann.“

Fortsetzung folgt.

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Stilblüten, Teil 3

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 9. März 2009

Hier kommt die dritte Runde Stilblüten aus Hilkos Unterricht – viel Vergnügen!

„Auf dem Bild sieht man einen Topfel und einen Deck.“ (von einer Schülerin aus Russland)

„Gustav Klimt gilt als Hausmeister der Wiener Sezession.“ (eine französische Schülerin verliest sich beim Wort „Hauptmeister“)

„Endlich kam die Braut und der Pfarrer konnte sie heiraten.“ (sagte eine Brasilianerin über eine Braut, die zwei Stunden zu spät zu ihrer Hochzeit kam. Der Unterschied zwischen „heiraten“ und „verheiraten“ ist für viele Deutschlerner schwierig: zwei Leute können heiraten, aber um verheiratet zu werden, braucht man mindestens noch einen Pfarrer oder einen Beamten. Ich bin verheiratet ist dann ein Zustandspassiv)

Fortsetzung folgt…

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Stilblüten, Teil 2

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 3. März 2009

Und gleich noch ein paar schöne Stilblüten:

„In Deutschland haben alle Leute ein Fahrrad und fahren über alles.“ (eine brasilianische Schülerin beschreibt den Verkehr in Deutschland)

Hilko: „Was ist das Gegenteil von „Befürworter“?“
Antwort einer Schülerin aus Russland: „Begegenworter!“

Das Thema war „Berühmte Deutsche“. Luther, Bach, Adenauer, Bismarck und diverse weitere waren allgemein vertraut. Auf verständnislose Blicke stieß dagegen der Name Kant. Hilko half ein bisschen nach  und gab den Tip: „Kant? Der Philosoph? Hm?“
Einer Schülerin fiel der gute Mann daraufhin sogleich ein: „Ach ja! Oliver Kant!
Fortsetzung folgt…

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Stilblüten, Teil 1

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 26. Februar 2009

Wer Deutsch schreibt und spricht, macht Fehler – das ist normal und kein Problem. Manchmal kommt etwas so überraschendes dabei heraus, dass man lachen muss – nicht, weil es ein Fehler ist, sondern weil es einfach eine lustige Situation ist. Am besten lacht man gemeinsam drüber. Hier ein paar Beispiele aus Hilkos Unterricht:

„Müssen auf das „u“ zwei Umlaute drauf?“ (Frage eines Teilnehmers aus Spanien)

„Ein Igel ist ein Tier mit vielen Stäbchen.“ (Eine Teilnehmerin aus Russland beschreibt einen Igel)

„Welcher Fluss fliegt durch Köln?“ (Ein Turkmene erstellt Fragen für ein Deutschland-Quiz)

Fortsetzung folgt…

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