Archiv für die Kategorie ‘B2’
Verfasst von deutschlich am 17. Dezember 2009
Auch zum Thema Weihnachten gibt es viele Witze (jokes, chistes). Witze kann man nicht so gut erklären, denn wenn man sie zu erklären versucht, verlieren sie ihren „Witz“ und man kann nicht mehr lachen. Hier kommen nun ein paar Weihnachtswitze – lachst du beim Lesen, verstehst du sie gut. Lachst du nicht, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Du verstehst einige Wörter und deshalb den Witz nicht. Oder 2. Der Witz ist nicht so gut. 3. Du kennst den Witz schon.
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Verfasst von deutschlich am 14. Dezember 2009
Schreibst du auch zu Weihnachten Briefe oder Karten an deine Freunde und deine Familie? Oder schreibst du e-Mails? Oder telefonierst du lieber? – Die meisten Menschen freuen sich sehr, wenn sie eine Weihnachtskarte bekommen. Nicht ein vorgedruckter, fertiger Massengruß, sondern handgeschriebene Wünsche und Grüße sind am schönsten. Aber leider, leider schreiben nur noch wenige Menschen wirklich eine Weihnachtskarte! Und du?
Bei www.sueddeutsche.de gibt es eine „Slideshow“ zum Thema Weihnachtskarte. Dort werden historische Weihnachtskarten gezeigt und es wird etwas daüber erzählt. Als PDF findest du hier (Die Weihnachtskarte) einen Teil des Hörtextes mit einigen Lücken. Es fehlen also ein paar Wörter, die du beim Hören einsetzen sollst. So kannst du dein Hören, Verstehen, Erkennen und Schreiben von Wörtern trainieren. Viel Erfolg!
weitere Höraufgaben kannst du hier finden: Informationen einer Reportage verstehen, Fragen zu einem Hörtext, Hörverstehn und Sehverstehen
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 10. Dezember 2009
Es gibt soooo schöne Weihnachtslieder! Alle Jahre wieder kommt die Fröhliche Weihnacht überall, Leise rieselt der Schnee und Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen und wir singen Oh, Tannenbaum! Darum Lasst und froh und munter sein , denn Morgen, Kinder, wird´s was geben! Kennt ihr auch den Text zu diesen Liedern? Wenigstens die erste Strophe? Hier gibt es zum Üben und Verstehen die ersten Strophen von 13 beliebten Weihnachtsliedern!
So geht’s: Die 4 Seiten (PDF) ausdrucken – nach jeder Zeile einen Schnitt (die Seiten mit der Schere zerschneiden) – also jede Liedzeile ist ein Zettel – mischen – sortieren/zuordnen! Es sind 13 Weihnachtslieder mit je 4 Zeilen (52 Zettel), die erste Zeile ist gleichzeitig der Titel des Liedes! (Und wenn ihr euch selbst kontrollieren wollt, die Reihenfolge der Weihnachtslieder ist auf allen 4 Seiten gleich!)
Tipp: CD mit Weihnachtsliedern abspielen (oder Internet!) – zuhören – Puzzleteile/Liedzeilen ordnen!
noch ein Tipp: die 4 Seiten auf verschiedenfarbigem Papier ausdrucken (weiß, rot, blau, grün) – die Reihenfolge der Zeilen der ersten Strohphen ist dann immer gleich (weiß, rot, blau, grün)!
Deutsche Weihnachtslieder – ein Puzzle (PDF): Weihnachtslieder
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 9. Dezember 2009
Bei einem Adventskalender öffnet man jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember ein Türchen. Natürlich gleich am Morgen nach dem Aufstehen. Früher freuten sich die Kinder über ein kleines Bild („Heute ist ein Stern drin!“), heute gibt es meist kleine Schokoladen oder sogar kleine, liebevoll gebastelte Päckchen mit verschiedenen Überraschungen. Auch online gibt es sehr viele Adventskalender, sehr verschieden: mit Cartoons, kleinen Filmen, Musik, Tipps, Gewinnspielen…. Und natürlich auch zum Deutschlernen! Mir persönlich gefällt der Adventskalender der „Zeit“ besonders gut. Jeden Tag gibt es eine ausführliche Antwort auf eine andere Frage zum Thema Weihnachten. Die Serie heißt „Schlaue Weihnachten„. Bisher könnt ihr Texte lesen zu folgenden Fragen:
1. Woher kommt der Adventsbrauch?
2. Wer hat den Nussknacker erfunden?
3. Wo liegt der Nordpol?
4. Was geschieht am Barbaratag?
5. Wie wandelbar ist Eis?
6. Wer war Sankt Nikolaus?
7. Wie wird Weihnachten in anderen Kulturen gefeiert?
8. Wie riecht Weihnachten?
9. Warum küsst man sich unter dem Mistelzweig? ….
Die Texte zu diesen Fragen sind sehr interessant und meiner Meinung nach gut geeignet, seine Deutschkentnisse zu festigen und zu erweitern. Ich empfehle diesen Adventskalender ab dem Niveau B1, besonders aber, wenn man sich für das Thema Weihnachten interessiert! Ich freue mich schon auf morgen, da kann ich das nächste Türchen öffen!
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 7. Dezember 2009
Gibt es einen Baum, der am schönsten ist? Es gibt schöne Bäume, schönere Bäume und natürlich gibt es auch den schönsten Baum: den Weihnachtsbaum. Der heißt auch Tannenbaum oder Christbaum, je nach Region. Es gibt viele Gedichte, Lieder und Geschichten um den schönsten aller Bäume. Als PDF gibt es hier eine kleine Geschichte: Wilhelm Curtmann Das Christbäumchen
Die Bäume streiten sich, wer denn von ihnen am vornehmsten, am schönsten und besten ist. Jeder Baum hat seine eigenen Argumente und preist (lobt) seine Vorteile. Am Ende ist es aber klar, der schönste Baum ist das Christbäumchen.
Fragen zum Text:
1. Wie heißen die vier Bäume, die sich in dieser Geschichte streiten? (Baumarten)
2. Wie heißen die Früchte diese Bäume?
3. Welche Früchte werden schnell faul und verderben?
4. Welcher Baum ist auch im Winter grün?
5. Was wird in dieser Geschichte an das Christbäumchen gehängt?
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Verfasst von deutschlich am 6. Dezember 2009
Der Heilige Nikolaus ist der Helfer in (fast) allen Situationen. Der historische Nikolaus (von Myra) war ein Bischof in Kleinasien.
Die Legende erzählt, dass er unschuldig zum Tode Verurteilte gerettet hat, Kinder vor dem Tod bewahrt, die Ernten vervielfacht hat und neben vielen anderen Taten Seeleuten in Not half.
Als Gabenbringer (die Gabe= das Geschenk) für Kinder gilt der Heilige Nikolaus seit dem 16. Jahrhundert.
Am Vorabend des 6. Dezembers beschenkt der Heilige Nikolaus (brave) Kinder, die ihre Stiefel oder Strümpfe vor die Tür oder auf das Fensterbrett gestellt haben, mit Süßigkeiten. Es gibt einige Gedichte und Sprüche, die die Kinder dann aufsagen. Und natürlich gibt es auch Lieder, das bekannteste ist wohl: Lasst uns froh und munter sein (hier als PDF). Die Melodie und den Text (als Karaoke-Version) findet ihr hinter diesem Link.
Nikolaus tritt oftmals zusammen mit seinem Gehilfen Knecht Ruprecht auf. In den verschiedenen Regionen gibt es auch unterschiedliche Bräuche und sogar Namen.
Der weißbärtige Weihnachtsmann mit rotem Gewand geht auf den niederländischen „Sinterklaas“ zurück.
Coca Cola warb mit diesem Bild des Heiligen Nikolaus, der in ihrer Werbung in den Firmenfarben auftrat, schon um die Jahrhundertwende.
Der Heilige Nikolaus gilt u.a. als Patron der Kinder, alter Menschen, der Feuerwehr, der Pilger und Reisenden, der Gefangenen, der Kaufleute, Bäcker und Wirte, der Schiffer, Matrosen, Fischer, Bauern, für glückliche Heirat und Wiedererlangung gestohlener Gegenstände und gegen Wassergefahren, Seenot und Diebe. Wenn ihr euch für historische Forschungen und Geschichte interessiert, dann lest doch hier weiter: Grabräuber in Myra.
Und was gibt es noch zum Nikolaustag zu sagen? Hier in der Mitte Deutschlands hat es heute oft geregnet. Nach einer Bauernregel heißt es: „Regnet es an Nikolaus, wird der Winter streng, ein Graus!“ – Ich freue mich auf den Winter!
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Verfasst von deutschlich am 4. Dezember 2009
Der 4. Dezember ist der Tag der heiligen Barbara – der Barbaratag.
Der Barbaratag spielt in Regionen mit Bergbau eine besondere Rolle, denn die heilige Barbara gilt als Schutzpatronin der Bergleute.
Die Märtyrerin Barbara lebte im 3. Jdt. in Nikomedia in Kleinasien.
Ein Zweig von einem Kirschbaum soll sich in ihrem Kleid verfangen haben, als man sie in den Kerker sperrte. Sie pflegte diesen Zweig und gab ihm Wasser. An dem Tag, als sie zum Tode verurteilt wurde, blühte der Zweig auf und sie wusste, dass sie nach ihrem Tod zu neuem Leben „erblühen“ werde. So erzählt es die Legende.
Besonders bekannt und verbreitet ist deshalb die Sitte, an ihrem Namenstag, dem 4. Dezember, einen Kirschzweig zu schneiden und in das geheizte Zimmer zu stellen.
Kommt der Zweig gerade am Weihnachtsfest zum Blühen, so wird das als gutes Zeichen für die Zukunft gewertet.
Dies ist ein sehr alter „Orakelbrauch“ aus vor-christlicher Zeit. Die jungen Mädchen haben an solch einen Zeig den Namen ihres Liebsten geschrieben, und wenn er blühte, gab es bald eine Hochzeit. Vertrocknete der Zweig allerdings, gab es keine Hoffnung für die Liebe.
Schneidet man heute Zweige von einem Baum und stellt sie ins Wasser, hat man zu Weihnachten blühende Zweige. Das funktioniert aber nur dann, wenn es vor dem 4. Dezember Frost (Temperaturen unter 0 Grad Celsius) gegeben hat. So hat es Mutter Natur eingerichtet.
Im Allgäu gibt es heute das „Bärbele-Springen“: Junge Mädchen gehen vermummt (verkleidet) und mit Masken durch die Orte. Mehr über dieses Brauchtum kannst du in der Wikipedia nachlesen.
Hier gibt es noch mehr zu „Barbara“: Zungenbrecher Rhabarbara; Lied von Barbara „Göttingen“
Und hier zu einem anderen „Heiligen-Tag“: Martinstag
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 3. Dezember 2009
Für alle, die sich schon gut mit den deutschen Weihnachtsbräuchen auskennen, gibt es ein kleines Quiz mit 10 typischen Weihnachtwörtern. Es sind jeweils drei Antworten gegeben, aber nur eine ist richtig. Zum Beispiel:
die Vorfreude: a) ist die Freude über die Geschenke b) ist die schönste Freude c) ist der Dank für ein Geschenk
(Kleiner Tipp: Es gibt ein sehr bekannte Weihnachtslied, in dem es heißt: “Vorfreude,_____ ______, Freude im Advent.“)
Hier gehts zum Weihnachtswörter-Quiz (PDF): WeihnachtswörterQuiz
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Verfasst von isabellimsprachzentrum am 28. November 2009
Wer kennt sie nicht aus frohen Kindertagen?
Die Spiegelwörter. Kannst du mir eins sagen?
Schon seit Jahrhunderten sind sie bekannt
Und werden Palindrom genannt.
Was haben Otto, ABBA, ein Rentner und ein Kajak gemeinsam? Man kann diese Wörter auch rückwärts (von hinten) lesen, sie bleiben gleich. Sie sind Palindrome. Palindrome gibt es in vielen Sprachen, in der Musik, bei Zahlen, bei Datumsangaben (10.02.2001; 20.02.2002) und auch bei Uhrzeiten (13:31; 20:02).Es gibt einzelne Wörter als Palindrome, aber auch ganze Sätze. Diese müssen keinen Sinn haben, grammatisch aber korrekt sein.
Hannah; Aha; Radar; Reittier; Annasusanna; Lagerregal; stets; Tat, Uhu; Rotor; Reliefpfeiler; SMS; Neffen; nette Betten; nennen; Retsinakanister; Anna; nun… Hier gibt es einen netten Sketch mit diesen Wörtern.
Und jetzt Sätze:
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Verfasst von deutschlich am 26. November 2009
So, so!
Vier Maurer saßen einst auf einem Dach.
Da sprach der erste: „Ach!“
Der zweite: „Wie ists möglich dann?“
Der dritte: „Daß das Dach halten kann!!!“
Der vierte: „Ist doch kein Träger dran!!!!!!“
Und mit einem Krach
Brach das Dach.
Dieses kleine Gedicht ist von Kurt Schwitters (1887 – 1948). Er war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Künstler. Auf Wikipedia kannst du dich über ihn informieren oder – noch besser – auf der Seite des Spengel-Museums Hannover. Dort kannst du auch noch mehr Autobiografisches von ihm lesen, wie zum Beispiel im Beitrag von gestern. Mit seinen Gedichten kann man wunderbar die Aussprache üben, denn erst gesprochen wirken sie richtig.
Wie gut kannst du das „ach“ sprechen? Es muss etwas hinten im Hals kratzen:
Dach – sprach – Ach! – Dach – Krach – brach – Dach
Zwei weitere Gedichte findest du hier als PDF: Kurt Schwitters Puppen und Kurt Schwitters Stotterer. Lies diese Gedichte unbedingt laut! Mehrmals!
Zum Thema Gedichte im Unterricht kannst du hier weiterlesen:
Gedichte müssen sich nicht immer reimen
Goethe hat Geburtstag
Die Rose
Wer dekliniert?
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