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Deutsch lernen macht Spaß

Archiv für die Kategorie ‘von A bis Z’

Weihnachtswörter von A bis Z

Verfasst von deutschlich am 11. Dezember 2009

Zu Weihnachten gibt es nicht nur besondere Bräuche, Lieder, Gedichte, Speisen und Rituale – es gibt auch einen ganz besonderen Wortschatz! Weihnachtswörter! Die deutschen Wörter Tannenbaum oder Vorfreude zum Beispiel – sie sind untrennbar mit dem Weihnachtsfest verbunden. Eine kleine Sammlung dieser Weihnachtswörter als ABC – Liste findet ihr hier als PDF: Weihnachtswörter von A bis Z Es sind Substantive, Namen, einige Adjektive und auch Verben. Sicher ist diese Liste noch nicht vollständig.

Welche Weihnachtswörter fehlen?

Kennst du noch weitere Wörter?

Und was ist dein Lieblings-Weihnachtswort?

   

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Deutsche Wörter lernen von A – Z

Verfasst von deutschlich am 30. Oktober 2009

Unsere kleine Reihe „Von A – Z“ ist jetzt komplett. Wir haben versucht, zu jedem Buchstaben des Alphabets ein interessantes Wort zu finden und euch zu erklären. Oft gibt es dazu Arbeitsblätter, Zitate, Gedichte, Fotos, Links und natürlich viele Beispiele. Hier kommt eine Übersicht über unsere Reihe – ihr seht, es sind nicht nur verschiedene Wortarten: Substantive, Verben, Präpositionen, Konjunktionen…, sondern wir wollten auch über typisch Deutsches schreiben, über Redewendungen und natürlich auch über grammatische Besonderheiten.

A wie aller (Zitate; Gedichte)

B wie beten, bieten, bitten

C wie Café (Werbespot; Lied)

D wie Denkzettel (Zungenbrecher)

E wie eigentlich (Lieder; Zitate; Gedichte)  … wie es  …. wie Eselsbrücke

F wie Feierabend! (Witze; Lied; Sketch; Arbeitsblatt Wünsche)

G wie Gartenzwerg (Link: Hörtexte; Lied)   … wie gern

H wie Hundeklo (Link: Hörtext; Redensarten)

I wie irgend  (Zitate; Lied)

J wie je…desto  (Zitate)

K wie Kirschen (Zitate; Gedichte)

L wie lügen (Zitate; Link-Tipp: Quiz;

M wie Muffensausen

N wie noch

O wie obwohl  (Grammatik: Konjunktionen; Übersicht und Übung)

P wie pauken (Lied)

Q wie Qualle (Gedichte; Link-Tipp: wissenschaftlicher Text)

R wie Rhabarber (Rezept; Zungenbrecher)

S wie Schreib mal wieder! (Imperativ: Übersicht; Arbeitsblatt)

T wie trennbare Verben ( Grammatik: Übersicht)

U wie umme (Link-Tipp Text; Hörtext)

V wie vielleicht (Zitate; Gedichte)

W wie woanders (Zitate; Link-Tipp: Lied)

X wie ein x für ein u vormachen (Gedicht; Link-Tipp Zeitschrift)

Y wie Ypsilon ( Suchsel: Wörter mit Y)

Z wie zwar (Zitate)

 

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M wie Muffensausen

Verfasst von deutschlich am 28. Oktober 2009

In zwei Tagen habe ich eine wichtige Prüfung. Ich habe ganz schönes Muffensausen. Muffensausen? Was ist das denn? – Wenn man große Angst vor etwas hast, kann man sagen, dass man Muffensausen hat. Manchmal auch so: Ihm geht die Muffe. (Er hat Angst.) Als er sein Gedicht vortragen sollte, hatte er großes Muffensausen. Für das umgangssprachliche „Muffensausen haben“ kann man auch verwenden: Bammel haben, Fracksausen haben, Lampenfieber haben, eine Heidenangst haben, Schiss haben – ihr seht: Angst hat man.  Hans hatte gewaltiges Muffensausen, als er das erste Mal in seine neue Schule kam. In zwei Stunden muss ich zum Chef. Ich bin ganz aufgeregt und habe Muffensausen, weil ich einen großen Fehler gemacht habe. Hoffentlich bekomme ich keine Kündigung. Hast du auch solches Muffensausen wie ich?

Muffensausen haben  ( to be scared stiff)      (tener canguelo)    (avere fifa)   (avoir/se mettre à avoir la trouille)

Muffensausen kriegen (to get scared stiff)     (asustarse)      

das Muffensausen (kein Plural)    (jim-jams)

 

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Y wie Ypsilon

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 9. Oktober 2009

Das Ypsilon ist ein Buchstabe, welcher nicht oft in deutschen Wörtern vorkommt. In deutschen Texten ist die durchschnittliche Häufigkeit 0,04 %. Es ist also ein sehr seltener Buchstabe, genau wie X und Q. Eigentlich kommt das Ypsilon nur in Fremdwörtern und Eigennamen vor. Auf Kennzeichen („Autonummern“,“Nummerschildern“) kann man ein einzelnes Y sehen, dann handelt es sich um Fahrzeuge der Bundeswehr. In der Mathematik taucht das Y häufiger auf: y-Achse, bei Funktionen, Zuordnungen und als Variablen….

Als PDF findest du hier ein Suchsel: Wörter mit Y, in dem 38 Wörter  waagerecht und senkrecht versteckt sind.

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X wie ein X für ein U vormachen

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 11. September 2009

„Deutsch lernen ist ganz einfach, hat mein Lehrer gesagt! “ – „Du glaubst das doch nicht etwa? Lass dir doch kein X für ein U vormachen!“ – „Ich kenne alle Buchstaben, der Buchstabe X wird nicht sooft benutzt – und was soll das überhaupt heißen: ein X für ein U vormachen!?“ – „Ach, das ist so eine Redensart. Das sagt man, wenn sich jemand täuschen lässt. Der hat sich dann ein X für ein U vormachen lassen. Oder jemand betrügt einen anderen, mit Absicht, der macht ihm dann ein X für ein U vor.“ – „Was ist eine Redensart – so etwas wie ein Sprichwort?“ – „Nein, ein Sprichwort ist ein ganzer Satz und wird nicht verändert. Eine Redensart hat zwar auch eine symbolische Bedeutung, ist aber eine Wortgruppe und muss an den Kontext angepasst werden – mithilfe der Grammatik. So zum Beispiel:

Der Politiker hat seinen Wählern ein X für ein U vorgemacht. Nach der Wahl wollte er von seinen Versprechen nichts mehr wissen.

Sie glaubte ihrem Freund alles. Er machte ihr ein X für ein U vor. Das machte ihm Spaß. Zum Glück trennten sie sich. Sie hat jetzt einen neuen Freund. Der ist ehrlich.

Was, so teuer ist die Reparatur? Sie machen mir doch ein X für ein U vor! Da kann ich mir ja eine neue Waschmaschine kaufen!“

„Und woher kommt diese Redensart?“ – „Eigentlich aus dem Lateinischen, oder, besser gesagt: von den lateinischen Buchstaben. Bei der Zeitschrift Geolino  findest du eine einfache und kurze Erklärung! Un wenn du gerne Gedichte liest, findest du hier als PDF ein lustiges Gedicht, Warum das X ein U vormacht!“ (Leider kenne ich den Autoren/die Autorin des Gedichts nicht – vielleicht kann mich jemand aufklären?)

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O wie obwohl

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 7. September 2009

Obwohl es in allen Lehrbüchern viele Übungen zur Konjunktion obwohl gibt, wollen wir auch hier über dieses kleine Wort schreiben. Obwohl leitet einen Nebensatz ein, das Verb steht also am Ende, obwohl es ja so wichtig ist. In manchen Regionen sagt man auch obgleich, obschon, wiewohl oder obzwar. Eine kleine Grammatikübersicht „Konjunktionen“ mit Übungssätzen findet ihr hier als PDF:Konjunktionen .  Und hier kommen ein paar Zitate mit „obwohl“:

„Federn: obwohl sie fallen, fliegen sie.“ (Henning Sabo)

„Passfotos heißen so, obwohl sie keinem passen.“ (Klaus Klages)

„Man fürchtet das Alter, obwohl man gar nicht sicher ist, es zu erreichen“ (Jean de la Bruyere)

„Erstaunlicherweise nennen sie es ‘auswendig lernen’, obwohl es inwendig geschieht.“(Wolfgang J. Reus)

„Ein Mann, der nachgibt, obwohl er Recht hat, ist entweder ein Weiser oder verheiratet.“ (John Cummings)

„Frauen und Männer leben oft in verschiedenen Welten, obwohl es nur eine gibt.“(Gudrun Kropp)

   

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U wie umme

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 2. September 2009

umme Ecke

umme Ecke

 Umme ? Was ist denn das für ein Wort? Steht nicht im Wörterbuch?!? Umme ist umgangssprachlich und hat (zwei) verschiedene Bedeutungen.

1. umme – um die – lokale Präposition (wie auf dem Foto): eigentlich heißt es um die Ecke (kurz, zusammengezogen: umme Ecke) Es ist nicht weit, gleich umme Ecke. Komm, wir gehen in die Kneipe umme Ecke! Bei mir umme Ecke ist ein Supermarkt. Die Apotheke ist gleich umme Ecke. Es gibt auch „Umme-Ecke-Rätsel“, da muss man um die Ecke denken. Also etwas anders denken, nicht gerade/linear.Wenn allerdings jemand um die Ecke gebracht wurde, ist er jetzt tot, ermordet. Jemanden um die Ecke bringen heißt also jemanden töten/umbringen/verschwinden lassen/ermorden. Wer um die Ecke rast, kommt ganz schnell um die Ecke. Außerdem kann man auch viel umme Ohren haben, da hat man sehr viel Arbeit, Hektik und Stress.

2. „für umme“ bedeutet geschenkt/ kostenlos/ umsonst/gratis : Das gibt es schon ab 20 Euro oder sogar für umme. Heute gibt es Bier für umme. Hier gibt es Arbeitsblätter für umme. Ich glaube, für umme wird nur regional gesprochen, ich habe es hier (in der Mitte Deutschlands) ehrlich gesagt noch nicht gehört. Es gibt einen schönen Text, auch zum Hören, bei der Deutschen Welle für umme.

Und wenn ihr noch weitere Beispiele umme Ecke findet, schickt sie uns doch für umme!

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T wie trennbare Verben

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 24. August 2009

Die deutsche Grammatik ist übersät von trennbaren Verben wie von den Blasen eines Ausschlags; und je weiter die zwei Teile auseinandergezogen sind, desto zufriedener ist der Urheber des Verbrechens mit seinem Werk.“ („The German grammar is blistered all over with seperable verbs; and the wider the two portions ofe one of them are spread apart, the better the author of the crime is pleased with his performance.“)

Mark Twain hat diesen Satz aufgeschrieben. Er war ein amerikanischer Schriftsteller, der Deutsch gelernt hat. Er hat gelernt und gelernt und immer weitergelernt, und dann hat er seine Erfahrungen niedergeschrieben in einem Aufsatz: „Die schreckliche deutsche Sprache“ („The Awful GermanLanguage“). Fängt man irgendwann an, diesen Aufsatz zu lesen, legt man das Buch nicht so schnell wieder weg. Die trennbaren Verben sind ein grammatisches Thema, welches nicht nur Mark Twain Schwierigkeiten bereitete. Wenn du weiterlernen möchtest, kannst du jetzt gleich anfangen, denn hier ist eine kleine Übersicht: Trennbare Verben

aufschreiben  – schrieb auf  – aufgeschrieben

weiterlernen  – lernte weiter  – weitergelernt

niederschreiben  – schrieb nieder -  niedergeschrieben

anfangen – fing an -  angefangen

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„Gern“ oder „gerne“?

Verfasst von hilkoimsprachzentrum am 13. August 2009

Denisa fragte mich vor ein paar Tagen nach dem Unterschied zwischen gern und gerne. Die Frage kann man leicht beantworten: Es gibt keinen. Ganz früher war gern ein Adjektiv, heute ist es nur noch ein Adverb, und ob man gern oder gerne sagt, ist völlig egal. Ähnlich ist es mit allein und alleine; zwar gibt es da theoretisch einen Unterschied (allein hat ein bisschen stärker die Bedeutung „einsam“), aber das spielt beim Sprechen kaum eine Rolle.

Bei einigen anderen Wörtern gibt es regionale Unterschiede. Türe zum Beispiel ist eine mitteldeutsche Variante von Tür (in Göttingen findet man manchmal in älteren Häusern Schilder mit der Aufschrift „Bitte die Türe schließen“).

Und schließlich gibt es noch einige Wörter, bei denen eine alte Substantivendung „-e“ nicht völlig verschwunden ist (zum Beispiel zu Hause/zu Haus oder am Hofe des Königs/am Hof des Königs). Hier existieren auch beide Formen nebeneinander. Alles klar?

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Z wie zwar

Verfasst von isabellimsprachzentrum am 12. August 2009

Du kannst hier zwar alles lesen, aber nicht alles verstehn? Das macht nichts! Immer weiter üben, und zwar am besten täglich! Heute gibt es wieder mal Informationen über ein Wort, und zwar: zwar. Man kann dieses Wort  zwar übersetzen, aber vielleicht hat es ja eine ganz andere Bedeutung? (englisch: namely, that is to say, meaning, to wit, paticulare, by the way of explantation, in fact ; französisch: certes; italienisch: certamente; spanisch: ciertamente) Lieber ein paar Beispiele? Aber gerne:

Sie haben ein Kind, und zwar einen Sohn. ( They have one child and that happens to be a son.)   Er ist ein Bösewicht, und zwar von der gefährlichsten Sorte. (He is a villain, and a most dangerous one of them.) Ich benutze das Wörtchen „zwar„, wenn ich etwas, dass bereits genannt wurde, noch genauer bezeichnen möchte. Ich habe dir eine CD mitgebracht, und zwar die neue von Peter Fox. Wir kaufen einen Hund, und zwar einen Terrier! (Vor dem Wort zwar steht dann das Wort und.)

Die zweite Möglichkeit ist, eine Aussage einzuleiten und sie dann im zweiten Satzteil wieder einzuschränken. Ich wollte zwar lernen, aber ich hatte keine Zeit. Er war zwar krank, aber ging trotzdem zur Schule. Ich bin zwar alt, aber längst nicht tot!  Hier gehören zwaraber zusammen, im ersten Teil des Satzes steht das Wort zwar, der zweite Teil wird mit aber eingeleitet! (oder doch!)

Und hier noch ein paar Zitate, und zwar von berühmten  Personen!

„Der Frühling ist zwar schön; doch wenn der Herbst nicht wär, wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer!“ (Friedrich Freiherr von Logau)

„Manche Frau hat Genie, und zwar dekorativer Art. Sie hat zwar nichts mitzuteilen, aber wie sie es verschweigt, strahlt sie so hübsch aus.“ ( Elmar Kupke)

Chefs sind wie Eunuchen – sie wissen zwar, wie es geht….  (unbekannt)

Zwar ist es leicht, doch ist das Leicht schwer.“  (Johann Wolfgang von Goethe)

„Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.“ (Jean Paul)

„Ich weiß zwar nicht, was ich da mache, aber es funktioniert. Und das ist die Hauptsache. (unbekannter Informatiker)

Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

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