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Das Blog des Sprachzentrums TANDEM Göttingen

Wohin fliegt eigentlich der Pechvogel?

Posted by nadine1imsprachzentrum - 4. September 2014

„Oh nein, schon wieder verloren. Ich bin ein richtiger Pechvogel.“

Eine Person, die kein Glück hat, nennt man Pechvogel. Er ist ein bekanntes Phänomen. Doch woher kommt dieser Begriff eigentlich?

Sieht man sich das Wort genau an, so erkennt man die Wörter „Pech“ und „Vogel“. Pech ist eine schwarze, klebrige Flüssigkeit. Aber Pechvogel? Früher hat man oft Pech auf die Äste von Bäumen gestrichen, um Vögel zu fangen. Ist dann ein Vogel auf den Ast geflogen, ist das Pech in den Federn kleben geblieben und er konnte nicht mehr fliegen. Hier ist also eine Verbindung von Vogel und Pech zu erkennen. Im 18. Jahrhundert haben Studenten dann den Begriff „Pechvogel“ für Personen, die kein Glück haben, verwendet. Heute sehen viele Personen Pech als etwas Negatives und als Gegenteil von Glück. Viele kennen das Märchen von „Goldmarie und Pechmarie“ und sehen schwarze Vögel wie z.B. Raben als Unglücksbringer.

Ein Pechvogel ist also das Gegenteil von einem Glückspilz.

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